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Messer-Angriff in Schwäbisch Hall: Polizei schießt 66-Jährigen ins Bein

  
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Ein 66-Jähriger fuhr auf der B14 bei in Schwäbisch Hall frontal auf ein Auto zu, bedrohte Passanten sowie Beamte mit einem Messer. Die Polizei stoppte ihn mit einem Schuss.

Die Polizei in Schwäbisch Hall musste am Montag zur Dienstwaffe greifen.
Die Polizei in Schwäbisch Hall musste am Montag zur Dienstwaffe greifen.  Foto: Robert Michael

Die Polizei musste bei Schwäbisch Hall in der Nacht auf Dienstag zu ihrer Dienstwaffe greifen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war ein 66-Jähriger war Montagnacht mit seinem Auto auf der B14 in Richtung Schwäbisch Hall unterwegs. Kurz vor 22 Uhr habe er auf Höhe von Untermünkheim unvermittelt auf die Gegenfahrbahn gewechselt und sei auf ein entgegenkommendes Fahrzeug zugefahren.

Die Fahrerin des Autos konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen und verständigte die Polizei. Weitere Autofahrer, die anhielten, um ihre Hilfe anzubieten, wurden laut Angaben der Beamten von dem Mann mit einem Messer bedroht und ein weiterer geschlagen.

Polizist in Schwäbisch Hall gibt Schuss auf 66-Jährigen ab 

Der 66-Jährige habe zudem behauptet, er führe Flaschen mit explosivem Inhalt mit sich, die er auf die Straße gestellt habe. Nachdem die Einsatzkräfte eingetroffen waren, ging der Mann sofort mit dem Messer in der Hand auf sie zu, so die Polizei weiter. Die Beamten hätten versucht, den Mann mit Pfefferspray zu stoppen. Als das ohne Erfolg geblieben sei, gab ein Polizist einen Schuss auf das Bein des Angreifers ab.

Der 66-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestehe nicht. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Auch gegen wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs laufen Ermittlungen durch das Polizeipräsidium Aalen und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg.

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