Karlsruhe (dpa/lsw)
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Zwei Männer verletzen Polizisten bei Abschiebung

  
Erfolgreich kopiert!

Widerstand, Beleidigungen und ein verletzter Beamter: Wie eine Abschiebung in Karlsruhe aus dem Ruder lief.

Einer der Polizisten war nach dem Angriff dienstunfähig. (Symbolbild)
Einer der Polizisten war nach dem Angriff dienstunfähig. (Symbolbild)  Foto: Marijan Murat/dpa

Mehrere Angehörige einer 20-Jährigen sollen einen Polizisten bei einer Abschiebung in Karlsruhe angegriffen haben. Der Beamte erlitt eine Beinverletzung und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen, wie die Polizei mitteilte.

Demnach hatten Einsatzkräfte die 20-Jährige am Montag im Rahmen eines Abschiebeverfahrens zur Vorbereitung weiterer Maßnahmen zu einem Polizeirevier gebracht. Mehrere Familienangehörige erschienen dort, offenbar um die Abschiebung zu verhindern. Der Frau gelang zunächst die Flucht aus dem Gebäude, doch Beamte holten sie wenig später wieder ein.

In der Folge beleidigten Angehörige die Einsatzkräfte und leisteten teils erheblichen Widerstand. Ein 23-Jähriger und dessen 17-jähriger Bruder griffen die Polizisten den Angaben nach körperlich an. Ein Beamter wurde dabei am Bein verletzt. Erst mit Unterstützung weiterer Streifen gelang es, die Situation zu beruhigen. 

Die 20-Jährige wurde anschließend abgeschoben. Gegen mehrere Beteiligte leiteten die Ermittler Verfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstands und Beleidigung ein.

Nach oben  Nach oben