Ravensburg/Friedrichshafen (dpa/lsw)
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Südbahn-Sperrung: Das müssen Bodensee-Pendler jetzt wissen

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Wer in den nächsten Wochen mit der Bahn an den Bodensee will, muss umplanen: Zwischen Friedrichshafen und Ravensburg fahren wegen Bauarbeiten bis Anfang Juni keine Züge. Was Pendler wissen müssen.

Der Zugverkehr soll erst im Juni wieder rollen. (Symbolbild)
Der Zugverkehr soll erst im Juni wieder rollen. (Symbolbild)  Foto: Felix Kästle/dpa

Bahnreisende an den Bodensee müssen sich ab Freitagabend auf Umwege einstellen: Wegen Bauarbeiten wird die Südbahn zwischen Friedrichshafen und Ravensburg bis zum 8. Juni komplett für den Zugverkehr gesperrt. Für Pendler, Schüler und Ausflügler Richtung Bodensee bedeutet das: längere Fahrzeiten, häufiges Umsteigen und volle Busse statt Direktverbindungen.

In einer ersten Phase bis Mitte Mai ist nur der Abschnitt zwischen Friedrichshafen und Ravensburg betroffen, in einer zweiten Phase wird die Sperrung bis Aulendorf ausgeweitet. Dann rollen auf der gesamten Strecke Friedrichshafen–Ravensburg–Aulendorf ausschließlich Ersatzbusse. Hintergrund sind umfangreiche Arbeiten an mehreren Brücken.

Statt der Regionalzüge sollen Expressbusse ab Freitag über die Schnellstraße B30 alle halbe Stunde fahren. Zwischen Ravensburg und Friedrichshafen hält der Ersatzverkehr in Meckenbeuren und der Stadtmitte von Friedrichshafen. Außerdem verkehrt ein Regionalbus mit mehreren Haltestellen in die Stadt. In Richtung Markdorf (Bodenseekreis) gibt es ebenfalls einen Expressbus.

Fahrräder sind in den Ersatzbussen nicht erlaubt

Alle Fahrkarten, die im Zug gelten würden, werden auch in den Ersatzbussen anerkannt – gekauft werden können Tickets dort aber nicht. Wer ein Papier- oder Online-Ticket braucht, muss es vorher besorgen. Auch ein Ein- und Auschecken mit elektronischen Kundenkarten ist im Bus nicht möglich.

Unbequem wird es für alle, die ihr Fahrrad mitnehmen wollen: Räder sind in den Ersatzbussen grundsätzlich nicht erlaubt. Es gibt aber Ausnahmen: Zusammengeklappte Fahrräder oder E-Scooter dürfen mit, wenn der Busfahrer keine Bedenken hat. 

Wer mit viel Gepäck oder Kinderwagen unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und möglichst Stoßzeiten meiden – gerade zu Pendlerzeiten könnte es eng werden. Die Bahn und die regionalen Verkehrsverbünde empfehlen Reisenden, vor Fahrtantritt den Online-Fahrplan zu prüfen und großzügige Umsteigezeiten einzuplanen.

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