Sturmfolgen schränken Zugverkehr noch tagelang ein
Das Sturmtief "Burglind" kam kurz aber heftig: Die orkanartigen Böen treffen am Mittwoch weite Teile des Südwestens. Die Folge: Bäume knicken um, Bahnen müssen stehen bleiben, Strom fällt aus. Und teils heftiger Regen lässt jetzt die Flüsse über die Ufer treten.

Wegen Sturmschäden sind am Donnerstag im Südwesten noch mehrere Strecken der Bahn nicht befahrbar. Von Windböen umgeknickte Bäume blockieren nach Angaben der Internetseite der Bahn weiterhin den Verkehr auf den Schienen. Die Aufräumarbeiten könnten noch mehrere Tage andauern.
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Betroffen seien die Strecken zwischen Freudenstadt und Eutingen im Gäu, Offenburg - Donaueschingen, Schaffhausen - Singen (Hohentwiel) sowie Neustadt im Schwarzwald in Richtung Freiburg sowie in Richtung Donaueschingen. Weitere Einschränkungen gibt es laut Bahn bei den Strecken Immendingen – Hausach im Kinzigtal und Rottweil - Villingen.
Noch kein Ersatzverkehr
Ein Ersatzverkehr mit Bussen steht laut Bahn noch nicht für jede ausgefallene Verbindung zur Verfügung, ist aber geplant. Bahnreisende seien aufgerufen, sich vorab auf der Bahn-Webseite über mögliche Alternativen im Nahverkehr zu informieren. In jedem Fall sollte mehr Reisezeit eingeplant werden.
Mit heftigen Böen von bis zu 159 Stundenkilometern war am Mittwoch das Sturmtief "Burglind" über den Südwesten gefegt. Umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und Starkregen samt Hagel behinderten den Verkehr auf der Straße, der Schiene und in der Luft.
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