Zuzenhausen (dpa)

Mit 16 Stichen genäht: Hajdari bei TSG vor Blitz-Comeback

  
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Albian Hajdari könnte nach seiner Kopfverletzung in der WM-Qualifikation vor wenigen Tagen am Wochenende schon für wieder für Hoffenheim auflaufen. Auch Leon Avdullahu steht vor einem Comeback.

Christian Ilzer kann womöglich auf die Kosovaren Albian Hajdari und Leon Avdullahu zurückgreifen. (Archivbild)
Christian Ilzer kann womöglich auf die Kosovaren Albian Hajdari und Leon Avdullahu zurückgreifen. (Archivbild)  Foto: Julius Frick/dpa

Die TSG 1899 Hoffenheim kann in der Fußball-Bundesliga auf einen Einsatz der beiden kosovarischen Nationalspieler Albian Hajdari und Leon Avdullahu hoffen. Beide seien Optionen für den Spieltagskader, betonte TSG-Coach Christian Ilzer vor dem Duell zu Hause mit dem formstarken FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr).

Hajdari hatte sich im entscheidenden Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft am Dienstag beim 0:1 gegen die Türkei am Kopf verletzt. Er habe einen Cut über dem Ohr erlitten, sagte Ilzer. Dieser sei mit 16 Stichen genäht worden. Auch Avdullahu, der in der WM-Quali wegen einer Adduktorenverletzung fehlte, steht vor einem Comeback.

Ilzer: «Jetzt ist Erntezeit»

Für die Hoffenheimer geht es gegen Mainz um wichtige Punkte im Rennen um die Champions-League-Qualifikation. «Jetzt ist die finale Phase, jetzt ist Erntezeit», äußerte Ilzer. «Jetzt gewinnt natürlich von Spiel zu Spiel die Tabelle noch mehr an Bedeutung», so der Österreicher weiter.

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Partien rutschten die Kraichgauer auf den fünften Platz ab. Tiefpunkt war das 0:5-Debakel bei RB Leipzig vor der Länderspielphase. «Wir waren anfangs der Saison eines der effizientesten Teams. Aktuell sind wir eines der ineffizientesten Teams», sagte Ilzer, dessen Mannschaft nach Informationen vom «Kicker» der Bundesligist mit der geringsten Nettospielzeit in dieser Saison ist.

Geringe Nettospielzeit «kein taktisches Stilmittel»

Demnach liegt die bei 53 Minuten und 41 Sekunden. Die Nettospielzeit so gering wie möglich zu halten, sei aber «kein taktisches Stilmittel der TSG Hoffenheim», sagte Ilzer. «Es liegt am Gegner und an unserer hohen Intensität und dass sich der Gegner immer wieder Pausen nimmt.»

Könnte trotz der erlittenen Kopfverletzung gegen die Türkei ein Kandidat für den Kader im Duell mit Mainz sein: Hoffenheims Kosovare Albian Hajdari. (Archivbild)
Könnte trotz der erlittenen Kopfverletzung gegen die Türkei ein Kandidat für den Kader im Duell mit Mainz sein: Hoffenheims Kosovare Albian Hajdari. (Archivbild)  Foto: Julius Frick/dpa
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