Pforzheim (dpa)
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Luxusuhren wieder leichter verfügbar – Wartezeiten sinken

  
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Wer auf eine begehrte Luxusuhr spekuliert, muss heute weniger Geduld aufbringen. Warum die Wartezeiten sinken und welche Rolle China und die USA dabei spielen.

Wo es teuer zugeht, sind Handschuhe gefragt. (Archivbild)
Wo es teuer zugeht, sind Handschuhe gefragt. (Archivbild)  Foto: Uli Deck/dpa

Wer nach bestimmten Luxusuhren sucht, hat wieder größere Chancen, an das Objekt der Begierde zu kommen. «Die Wartezeit ist heute deutlich kürzer», sagte Guido Grohmann vom Bundesverband Schmuck-, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien (BVSU) in Pforzheim. Neben den üblichen Schwankungen gebe es dafür mehrere Ursachen.

Zum einen gehe die chinesische Politik energisch gegen Korruption vor. Viele Menschen dort verzichten laut Grohmann auf Luxus-Artikel mit Markennamen, um gar nicht erst in den Verdacht zu geraten. «Das führt dazu, dass der chinesische Markt für europäische Luxusmarken kleiner geworden ist.»

Da sich das Angebot somit vergrößert habe, sei der Zweitmarkt - der vor allem im Internet stattfindet - zusammengebrochen, sagte der BVSU-Hauptgeschäftsführer. «Es wird nicht mehr so viel aufgekauft wie in Corona-Zeiten.» Die Geschäfte hätten sich zurückverlagert in den stationären Handel.

Ein wichtiger Uhrenmarkt für deutsche Hersteller sind zudem die USA. Hier war aus Grohmanns Sicht entscheidend, dass die US-Zölle für die Schweiz 2025 auf 15 Prozent gesunken sind, wie sie auch für die EU gelten. Denn bei den Einfuhren richte sich der Zollsatz danach, aus welchem Land das Uhrwerk handelt. «Und die meisten deutschen Hersteller verbauen Schweizer Uhrwerke.»

In den Auslagen der Juweliere finden sich auch Luxusuhren. (Archivbild)
In den Auslagen der Juweliere finden sich auch Luxusuhren. (Archivbild)  Foto: Uli Deck/dpa
Gerade bei Männern sind Uhren nachgefragt. (Archivbild)
Gerade bei Männern sind Uhren nachgefragt. (Archivbild)  Foto: Uli Deck/dpa
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