Stuttgart (dpa)
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FDP fordert zu Dreikönig mehr Risikobereitschaft

  
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Die aus dem Bundestag geflogenen Liberalen sprechen sich beim Dreikönigstreffen selbst Mut zu. Sie präsentieren sich als Partei der Veränderung und prangern das Status-quo-Denken an.

FDP-Generalsekretärin Büttner prangert die Regulierungswut in Deutschland an
FDP-Generalsekretärin Büttner prangert die Regulierungswut in Deutschland an  Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Die FDP hat beim traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart zu mehr Veränderungs- und Risikobereitschaft in Deutschland aufgerufen, um den Wirtschaftsstandort zu erhalten und zu stärken. Die Freien Demokraten seien nicht mehr Teil eines Status-Quo-Lagers in Deutschland, sagte ihr Bundesvorsitzender Christian Dürr im Stuttgarter Opernhaus. «Die Freien Demokraten, sie wollen den Aufbruch für Deutschland endlich durchsetzen. Deswegen treten wir an, in Deutschland Politik zu machen.»

Generalsekretärin fordert Freiheit für Bürger und Unternehmen

Generalsekretärin Nicole Büttner prangerte die überbordende Bürokratie und die Regulierungswut in Deutschland an, die Unternehmen und Bürger in ihrer Entfaltung behinderten. Jeder müsse so frei wie möglich selbst über sein Leben entscheiden können, forderte sie. «Für alle da draußen, die was reißen wollen: Wir stehen an eurer Seite, nicht in eurem Weg.» So entstehe Wohlstand, so werde das Aufstiegsversprechen eingelöst und so werde die Freiheit geschützt. 

FDP steht vor schwierigem Wahljahr 

Die FDP war bei der Bundestagswahl im Februar vergangenen Jahres mit 4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. In Meinungsumfragen liegt die Partei bundesweit seitdem bei drei bis vier Prozent. Sie muss im März die beiden wichtigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bestehen. Baden-Württemberg gibt für die Liberalen als Stammland, in Rheinland-Pfalz sitzen sie noch in der Landesregierung. 

Im September werden neue Landesparlamente in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Dort hat die FDP üblicherweise einen schwereren Stand.

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