Karlsruhe (dpa)

Erstmals Anklage wegen KI-generierter Missbrauchsbilder

  
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Mit KI erstellte Missbrauchsbilder von Kindern: Erstmals erhebt das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg in einem solchen Fall Anklage. Ein 59-Jähriger steht im Fokus der Ermittler.

59-Jährige soll mit Hilfe von KI Missbrauchsbilder von Kindern erstellt haben. (Archivbild)
59-Jährige soll mit Hilfe von KI Missbrauchsbilder von Kindern erstellt haben. (Archivbild)  Foto: Uli Deck/dpa

Weil er mit Hilfe von KI kinderpornografische Bilder hergestellt haben soll, hat das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg Anklage gegen einen 59-Jährigen erhoben. Dem aus Karlsruhe stammenden Mann wird zur Last gelegt, in vier Fällen täuschend echt aussehende kinderpornografische Dateien erstellt zu haben. Laut einem Sprecher des Cybercrime-Zentrums ist es das erste Mal, dass die Behörde auf Grundlage von mit KI erstellter Kinderpornografie Anklage erhebt.

Der 59-Jährige soll zudem selbst Kinderpornografie besessen und auf entsprechenden Netzwerken mit anderen Nutzern Material ausgetauscht haben, auf dem Kindern sexuelle Gewalt angetan wird. Das Amtsgericht Karlsruhe muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden.

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