Schemmerhofen (dpa/lsw)
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Eigene Wohnung angezündet? Festnahme nach Brand

  
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Flammen zerstören am Montagabend in Schemmerhofen ein historisches Haus aus dem 17. Jahrhundert. Nun gibt es eine Festnahme - der Brand mit Millionenschaden soll absichtlich gelegt worden sein.

Die Feuerwehr rückte Montagabend zu dem Großeinsatz aus.
Die Feuerwehr rückte Montagabend zu dem Großeinsatz aus.  Foto: Braun/swd-medien/dpa

Nach dem Brand eines historischen Gebäudes in Schemmerhofen (Landkreis Biberach) hat die Polizei einen 34-jährigen Bewohner des Hauses festgenommen. Der Mann wird verdächtigt, am Montagabend das Feuer in seiner Wohnung im ersten Stock gelegt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei mitteilten. Zum Motiv der mutmaßlichen Brandstiftung wurden zunächst keine Angaben gemacht.

In dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert seien 13 Menschen gemeldet, von denen sich zum Zeitpunkt des Feuers einige im Haus befunden hätten. Drei von ihnen wurden leicht verletzt, darunter der Tatverdächtige. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und bis in den nächsten Vormittag mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Gegen den 34-Jährigen sei Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Mordes, versuchter Brandstiftung mit Todesfolge und schwerer Brandstiftung erlassen worden. Er sitze in Untersuchungshaft. Der Sachschaden am Haus wird auf etwa eine Million Euro geschätzt.

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