Stuttgart (dpa/lsw)
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Badespaß ohne Risiko - Blaualgen nicht in gefährlicher Menge

  
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Beim Schwimmen können Blaualgen eine eklige Plage sein. Mehr noch: Sie sind teils gefährlich. Wie ist die Lage an den Badeseen im Südwesten in dieser Saison? Risikofreier Badespaß?

Blaualgen können gefährlich sein, sowohl für Menschen als auch für Tiere. (Archivbild)
Blaualgen können gefährlich sein, sowohl für Menschen als auch für Tiere. (Archivbild)  Foto: Patrick Pleul/dpa

Während es nach zahlreichen Hitzetagen Badeverbote wegen Blaualgen etwa in Hessen und Franken gibt, muss in Baden-Württemberg nicht ausdrücklich vor den Bakterien gewarnt werden. Wichtige Werte für den Toxingehalt seien in diesem Jahr noch nicht überschritten worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. 

Gemessen an der Zahl der mehr als 300 überwachten Badestellen in Baden-Württemberg erscheine die Zahl der belasteten Gewässer und der Toxinkonzentrationen auch während der vergangenen Jahre «überschaubar». Die Blaualgen-Konzentration in einem See wird von mehreren Faktoren beeinflusst, die Witterung spielt dabei auch eine Rolle. 

Die Giftstoffe können für den Menschen gefährlich werden und bei Kontakt mit den Schleimhäuten zu Reizungen, Bindehautentzündungen der Augen oder Quaddeln auf der Haut führen. Beim Verschlucken können sie darüber hinaus für Magen-Darm-Beschwerden sorgen.

Blaualgen erkennt man an einem grün-bläulichen, oft öligen Film auf der Wasseroberfläche. Das Wasser kann trüb oder schlammig wirken, manchmal wie eine grüne Suppe. (Archivbild)
Blaualgen erkennt man an einem grün-bläulichen, oft öligen Film auf der Wasseroberfläche. Das Wasser kann trüb oder schlammig wirken, manchmal wie eine grüne Suppe. (Archivbild)  Foto: Soeren Stache/dpa
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