Urteil gefallen
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Tonnenweise Bank-Münzgeld verschwunden: Firma muss Schadensersatz zahlen

  
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Eine Bank verlangt Schadenersatz für Münzen im Wert von fast einer Million Euro. Das tonnenschwere Geld soll aus einer Sicherheitsfirma verschwunden sein. Nun gibt es ein Urteil.

Von red/dpa

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Bei einer Sicherheitsfirma der Heidenheimer Volksbank war tonnenweise Münzgeld verschwunden. Jetzt muss sie fast eine Million Euro Schadenersatz bezahlen. Eine Zivilkammer des Stuttgarter Landgerichts gab der Klage des Kreditinstituts vollumfänglich recht, wie das Gericht mitteilte. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Aus Sicht der Bank ist es gelungen, das Geld in den Jahren 2021 und 2022 in den Räumen der Sicherheitsfirma zu stehlen. Von dort aus sollte es zur Bundesbank gebracht werden. Das Kreditinstitut geht davon aus, dass vor allem Zwei-Euro-Münzen verschwunden sind. 

Verschwundene Bankmünzen: Weitere Verfahren gegen Sicherheitsfirma

Wer für den Diebstahl verantwortlich ist, ist unklar. Der Sicherheitsfirma selbst ist das verschwundene Münzgeld laut Bank aufgefallen. Darüber habe sie dann die Volksbank informiert. 

Gegen die Sicherheitsfirma laufen laut Gericht zwei weitere Zivilprozesse, in denen Banken klagen. In einem Prozess gehe es um fehlendes Kleingeld im Wert von etwa 350.000 Euro, in einem anderen um fehlende 1,7 Millionen Euro nach einem vorgetäuschten Überfall auf einen Geldtransporter in Ludwigsburg. Das betroffene Unternehmen wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

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