Mann soll sexuellen Missbrauch von Kindern per Livestream beauftragt haben
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Ein Mann ist im Ostalbkreis festgenommen worden. Er soll den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen im Internet in Auftrag gegeben, live mitverfolgt und aktiv angeleitet haben.
Von red/dpa
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Ein Mann aus dem Ostalbkreis steht im Verdacht, den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen im Internet in Auftrag gegeben, live mitverfolgt und aktiv angeleitet zu haben. Wie das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg in Karlsruhe mitteilte, wurde der Verdächtige nach einer Hausdurchsuchung am Donnerstag (5. Februar) festgenommen und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft – unter anderem wegen des Verdachts der Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch in kinderpornografischer Absicht.
Mann soll sexuellen Missbrauch von Kindern live angeleitet und mitverfolgt haben
Laut Ermittlern sind dem Mann mindestens zwei Taten aus den Jahren 2025 und 2026 zuzurechnen. Sie fallen in den Bereich des sogenannten „Live Distance Child Abuse“ – einer besonders perfiden Form der sexuellen Gewalt, bei der der Missbrauch in Echtzeit gegen Bezahlung gestreamt wird.
Hilfe bei Verdacht auf sexuelle Gewalt an Kindern
Bei aktuer Gefahr sollte umgehend die Polizei unter 110 verständigt werden. Weitere Anlaufstellen sind das Jugendamt. Beratung für Betroffene, Angehörige und Co. gibt es bei dem Hilfe-Telefon bei sexuellem Missbrauch unter 0800 22 55 530. Online-Beratung gibt es unter schreib-ollie.de für Jugendliche und hilfe-portal-missbrauch.de für Erwachsene.
Dabei reichen die vor der Webcam ausgeführten Aktionen von einfachem Posing über eine vom Minderjährigen durchgeführte Masturbation bis hin zu schweren sexuellen Übergriffen durch Dritte oder sadistischen Handlungen. Der Konsument kann alles live sehen, hören und sogar Anweisungen geben. Welche konkreten Handlungen im aktuellen Fall passiert sind, müssen die Ermittler noch klären. (lis/dpa)
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