Opfer nach Messerangriff in Ulm in Lebensgefahr – Tatverdächtiger durch Schüsse gestoppt
In einem Einkaufszentrum in Ulm sind zwei Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Einer der beiden schwebt in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde durch Schüsse der Polizei gestoppt.
Bei einem Messerangriff in einem Einkaufszentrum in Ulm sind zwei Mitarbeiter verletzt worden. Ein Mann aus Eritrea soll sie am Mittwoch in einem Elektronik-Markt angegriffen haben. Das 25-jährige Opfer schwebt auch am Donnerstagmorgen noch in Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher mit. Der 22-jährige Mitarbeiter wurde laut Polizei leicht verletzt.
Angriff auf Mitarbeiter in Ulmer Einkaufszentrum – möglicher Täter von Polizei angeschossen
Auch der mutmaßliche Täter wurde ebenfalls verletzt. Als er flüchtete, stoppten ihn die Beamten mit Schüssen. Er befand sich auf einer Intensivstation. Wann der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden könne, sei abhängig von seinem Gesundheitszustand, sagte der Polizeisprecher.
Messerangriff in Ulm: Motiv noch unklar
Hinweise auf ein mögliches Motiv gab es demnach weiterhin nicht. Der Eritreer war laut Polizei bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltdelikten aufgefallen und hatte bis Dezember eine Haftstrafe verbüßt.
Nach Angaben der Polizei bestand für die Öffentlichkeit keine Gefahr. „Kursierende Gerüchte zu einem Amoklauf können nicht bestätigt werden“, sagte der Sprecher. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch das Landeskriminalamt aus Stuttgart wurde hinzugezogen.
Stimme.de