Gremium wird jünger

Mercedes-Benz baut Vorstand um – drei Mitglieder gehen

  
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Veränderung bei der Mercedes-Benz Group AG: Der Konzern baut seinen Vorstand um. Dieser wird künftig deutlich jünger. Um diese Manager geht es.

Von red/dpa

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Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz baut seinen Vorstand in großem Stil um. Auf vier Positionen kommt es zu Wechseln, wie der Stuttgarter Dax-Konzern mitteilte. Auch bei Audi ist es kürzlich zu einem Wechsel gekommen: Dort ist Geoffrey Bouquot zum neuen Vorstand für Technische Entwicklung ernannt worden

Wie Mercedes mitteilt, verabschiede der Konzern "drei sehr geschätzte Vorstandsmitglieder" mit dem Auslaufen ihrer Verträge in den Ruhestand. Mit dem Wechsel wird der Vorstand künftig jünger. 

Wechsel im Mercedes-Vorstand: Um diese Personen geht es

Personalvorständin und Arbeitsdirektorin Sabine Kohleisen legt ihr Mandat demnach Ende April 2025 vorzeitig nieder. Ihr Vertrag wäre im November 2025 ausgelaufen, wie die Deutsche-Presseagentur (dpa) berichtet. Ihren Posten übernimmt die bisherige Vertriebsvorständin Britta Seeger. Den Posten als Vertriebsvorstand bekleidet ab März des kommenden Jahres der bisherige Leiter der Van-Sparte, Mathias Geisen. 

Renata Jungo Brüngger, in deren Vorstandsbereich unter anderem der Rechtsbereich fällt, werde das Unternehmen Ende Oktober 2025 verlassen, bereits kurz vor dem Auslaufen ihres Vertrages, hieß es. Ihr Nachfolger wird Mercedes zufolge Olaf Schick, derzeit noch Vorstand beim Zulieferer Continental. 

Neuer Vorstand bei Mercedes: Wechsel in China-Sparte

Vorstand für Greater China wird im Februar 2025 Oliver Thöne, aktuell Leiter für Produktstrategie und Steuerung, laut Mercedes eine der wichtigsten Schlüsselpositionen in der Fahrzeugentwicklung. Er folgt auf Hubertus Troska, der als Vorstand und Generalbevollmächtigter für China noch bis Ende Juli an Bord bleibt. 

Im wichtigen chinesischen Markt schwächelte Mercedes zuletzt, berichtet die dpa. Die schleppenden Geschäfte hatten dem Autobauer im dritten Quartal einen Gewinneinbruch beschert. Im November hatte das Unternehmen daraufhin angekündigt, in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro jährlich einsparen zu wollen.

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