Randalierer versteckt sich im Schrank: Polizeieinsatz in Steinheimer Bank
Bei einem Einsatz der Polizei in einer Bankfiliale hat ein 22-Jähriger mehrere Fahrzeuge beschädigt und sich dann im Inneren verschanzt. Bei der Verhaftung leistete der Betrunkene Widerstand und beleidigte die Beamten.
Am Donnerstagabend, 29. Januar, hat ein 22-Jähriger vor und in einer Bankfiliale in Steinheim an der Murr im Kreis Ludwigsburg randaliert, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Ludwigsburg.
Betrunkener beschädigt erst Autos und bricht dann in Bank in Steinheim an der Murr ein
Demnach hat ein Zeuge gegen 22:50 Uhr erst beschädigte Autos vor und dann eine Person in der Bankfiliale entdeckt und die Polizei alarmiert. Mehrere Streifenwagen rückten in der Folge in die Kleinbottwarer Straße aus. Diese durchsuchten die Filiale und stellten fest, dass sich der Mann innerhalb des Bankgebäudes verschanzt hatte.
Auf die Aufforderungen der Beamten, aus seinem Versteck zu kommen, reagierte der 22-Jährige nicht. Auch, als ihm erklärt wurde, dass ein Diensthund eingesetzt werde, um ihn zu finden, reagierte der Mann laut Polizei nicht. Der Polizeihund entdeckte den Mann schließlich in einem Schrank.
22-Jähriger leistet Widerstand bei Festnahme und beleidigt Beamte
Als der Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden sollte, widersetzte sich dieser und wurde durch den Biss des Hundes leicht verletzt. Als es den Beamtinnen und Beamten gelungen war, den 22-Jährigen am Boden zu fixieren, um ihm Handschließen anzulegen, beleidigte er die Einsatzkräfte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und blieb die Nacht über in einer Zelle.
Laut Polizei beschädigte der 22-Jährige einen VW und einen Mazda, indem er dagegen trat. Außerdem zerstörte er die Eingangsschiebetür der Bank und wütete im Inneren. Dort stahl er auch eine Spardose, die aber laut Polizei nicht mal fünf Euro enthielt.
Nach Randale in Steinheimer Bankfiliale: Tatverdächtiger muss mit Anzeige rechnen
Der entstandene Gesamtschaden schätzen die Beamten auf rund 30.000 Euro. Der Tatverdächtige muss nun mit einer Anzeige wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Stimme.de