Gefährliche Trend-Drogen: LKA warnt vor neuen psychoaktiven Stoffen
Das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg warnt vor neuen psychoaktiven Stoffen, die als Forschungschemikalien verkauft werden. Sie bergen erhebliche Gesundheitsrisiken und können zum Tod führen.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) warnt vor dem Konsum neuer psychoaktiver Substanzen (NPS), die frei im Internet erhältlich sind. Diese chemisch veränderten Stoffe, oft als Forschungschemikalien deklariert, imitieren die Wirkung verbotener Drogen und können bereits in geringen Mengen lebensbedrohlich sein. Unter dem Deckmantel angeblicher Legalität seien sie relativ einfach zu bekommen. Oft werde daher das irreführende Synonym „Legal Highs“ (legaler Rausch) verwendet.
Neue psychoaktive Substanzen (NPS): LKA warnt vor Konsum
„Neue psychoaktive Substanzen sind alles andere als harmlose Partydrogen“, warnt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Aufgrund der ständig veränderten chemischen Strukturen dieser Substanzen gibt es kaum verlässliche Informationen über ihre Wirkungsweise und Dosierung. Bereits eine geringe Überdosierung kann zu schweren gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod führen. Die Gefahr verstärkt sich beim gleichzeitigen Konsum mit anderen Drogen oder Medikamenten, da die Wechselwirkungen unvorhersehbar sind.

Eine besonders bedrohliche Gruppe innerhalb der NPS sind die sogenannten Nitazene, informiert das LKA. Diese hochpotenten synthetischen Opioide wurden in den 1950er Jahren für Forschungszwecke entwickelt, jedoch nie für den medizinischen Gebrauch zugelassen. Ihre Wirkung ähnelt der von Fentanyl, wobei einige Vertreter der Nitazene eine noch höhere Potenz aufweisen.
Sie wirken schmerzlindernd, sedierend und euphorisierend. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Atemdepression bis hin zum Atemstillstand, verlangsamter Herzschlag und Übelkeit. In Europa wurden Nitazene bereits in verschiedenen Formen wie Pulver, Tabletten und Flüssigkeiten gefunden. Die Berliner Suchtprävention warnt davor, dass NPS oft verharmlosend als „Badesalze“ oder „Räuchermischungen“ vermarktet werden.
Steigende Anzahl von Todesfällen durch neuartige Designerdroge NPS
In den letzten Jahren wurden mehrere Todesfälle in Baden-Württemberg mit dem Konsum dieser neuen psychoaktiven Substanzen in Verbindung gebracht. Die genaue Anzahl ist schwer festzustellen, da die chemische Zusammensetzung ständig variiert und viele Substanzen bei Standard-Drogentests nicht nachgewiesen werden können.
Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg rät dringend vom Konsum dieser vermeintlich legalen Substanzen ab. Obwohl sie als legal beworben werden, bergen sie unkalkulierbare Gesundheitsrisiken. Bei Verdacht auf Vergiftungen sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde unter Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt.
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