Pestalozzischule
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Großeinsatz in Bretten: Tatverdächtiger nach Bedrohungslage an Schule gefasst

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Die Polizei hat bei einem Großeinsatz in Bretten einen 13-jährigen Tatverdächtigen an der Pestalozzischule festgenommen. Er soll eine Person leicht verletzt haben. Das Schulareal war kurzzeitig abgesperrt.


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An der Pestalozzischule in Bretten-Diedelsheim ist es am Montagmorgen, 23. Februar, zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Hintergrund war ein Angriff auf einen Schüler. Der Verdächtige konnte wenig später gefasst werden.

13-Jähriger greift Mitschüler in Bretten an – LKA hat Ermittlungen übernommen

Wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) am Nachmittag mitteilte, soll ein 13-Jähriger einen Mitschüler angegriffen und mit einem Messer leicht verletzt haben. 

Das LKA hat die Aufklärung der Hintergründe des Messerangriffs übernommen. Der 13-Jährige war den Ermittlungsbehörden vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit auffälligen Äußerungen im Internet bekannt geworden. Da einige dieser Äußerungen rechtsextremistische Inhalte aufwiesen, war unter anderem das Kompetenzzentrum gegen Extremismus (konex) beim Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum des LKA BW involviert, das bereits Kontakt zur Familie des Jungen sowie zum örtlichen Jugendamt hergestellt hatte.

Da der 13-Jährige noch nicht strafmündig ist, wird kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren geführt. "Dennoch ist es unser Ziel, die Hintergründe der Tat aufzuklären und das zuständige Jugendamt dabei zu unterstützen, dem Jungen und seiner Familie die notwendige Hilfe zukommen zu lassen", heißt es in der Pressemitteilung des LKA. Weitere Informationen wollten die Ermittler zum aktuellen Zeitpunkt, auch zum Schutz des Kindes, nicht bekanntgeben.

Schule in Bretten abgeriegelt: Schüler müssen bei Bedrohungslage in Klassenzimmer bleiben

Dass es in der Schule zu einer Bedrohungslage gekommen ist, lag laut einer Sprecherin der Polizei daran, dass der Tatverdächtige zunächst nicht auffindbar war. Polizeisprecher Ralf Eisenlohr sagte in einem Instagram-Beitrag, die Polizei habe den Schüler außerhalb der Stadt festnehmen können.

Im Zuge dessen wurde sowohl die Pestalozzischule, eine Förderschule mit rund 100 Schülern, als auch die Grund- und Hauptschule daneben vorsorglich abgesichert, da die drei Schulen einen Komplex bilden. Die Schülerinnen und Schüler mussten in der Zeit überwiegend in ihren Klassenzimmern verweilen, so die Polizeisprecherin. (pol/dpa/alh)

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