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Löwenstein

Die Sache mit dem Kinderspielplatz

  
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An der Eingangstür der Alten Kelter klebt der Flyer der Interessengemeinschaft/Freundeskreis Teusserbad. Während der Bürgerfragestunde gab sich keiner der Redner explizit als Vertreter der Initiative zu erkennen.

Mit diesem Flyer begrüßt die Initiative an der Tür der Alten Kelter.
Foto: Sawatzki
Mit diesem Flyer begrüßt die Initiative an der Tür der Alten Kelter. Foto: Sawatzki  Foto: Sawatzki

An der Eingangstür der Alten Kelter klebt der Flyer der Interessengemeinschaft/Freundeskreis Teusserbad. Während der Bürgerfragestunde gab sich keiner der Redner explizit als Vertreter der Initiative Teusserbad zu erkennen.

Bürgermeister Klaus Schifferer nimmt keinen Bezug auf die Unterschriftensammlung gegen die Unterbringung von Flüchtlingen am Teusserbad. Stadtrat Dieter Bopp, der sich als erster und letzter aus der Mitte des Gemeinderats zu Wort meldet, erwähnt kurz, dass er der einzige sei, dessen Name auf "dem Papier" stehe. Doch dazu wolle er sich nicht äußern. "Zu Bopps neuem Kinderspielplatz: Containerverhinderungsantrag" zeigt die Skizze der Initiative.

Dabei wird scheinbar Bezug genommen auf die letzte Gemeinderatssitzung in Löwenstein. Bopp hatte sich erkundigt, wie es mit dem Antrag eines Ehepaars aus dem Teusserbad weitergehe, das wegen der vielen Kinder im Teusserbad/Neue Gärten gerne einen Kinderspielplatz hätte. Der Bürgermeister gab bekannt, dass ein Geldbetrag in den Haushalt eingestellt werde. Eine Fläche beim Feuerwehrhaus sei eventuell geeignet, informierte Schifferer.

Genau diesen Standort halten Bürger offenbar für geeigneter als den geplanten im Teusserbad. "Dieser Antrag wird nun als abgekartete Sache dargestellt", kommentiert Schifferer. Die Antragstellerin bestätigt während der Versammlung, dass sie ihren Wunsch nach einem Spielplatz zeitgleich, aber unabhängig vom Verfahren Flüchtlingsunterkunft gestellt habe. ang

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