„Blutspender sind Lebensretter“
Große Anzahl von Ehrungen - Klaus Siller mit 75 Teilnahmen

Wüstenrot „Bei uns ist die Welt noch in Ordnung“, freute sich Bürgermeister Heinz Nägele angesichts der großen Anzahl zu ehrender Blutspender, die sich zu einer kleinen Feierstunde im Gasthof „Waldhorn“ in Finsterrot eingefunden hatte.
26 Ehrennadeln mitsamt Urkunden überreichte der Rathauschef. „Blutspender sind indirekt nicht nur Lebensretter, sondern sie schwimmen gegen den allgemeinen Trend in unserer Gesellschaft, Dinge einzufordern“, betonte Nägele, der die vorbildliche Haltung der Blutspender hervorhob.
Dass die Wüstenroter eine hohe Bereitschaft zeigen, regelmäßig Blutspende-Termine wahrzunehmen, bestätigte auch der Bericht des DRK- Ortsvereinsvorsitzenden Josef Holl. So wurden 236 Teilnehmer beim jüngsten Termin im Dezember gezählt. Im Durchschnitt wurden bei den Terminen 15 Erstspender verzeichnet, im vergangenen Jahr waren es einmal sogar 22 Erstspender. 2006 wurden kamen 419 Blutkonserven zusammen.
Manche Blutspender wie Klaus Siller (56) aus Finsterrot, der für insgesamt 75 Blutspenden geehrt wurde, nutzen die Termine auch für den Gesundheits-Check. Die wichtigste Motivation ist für ihn jedoch „das Gefühl, dass man Leben rettet.“ Siller erhielt neben der Ehrennadel in Gold mit Urkunde einen Zinnteller der DRK-Ortsgruppe. Mit der Ehrennadel in Gold geehrt wurden für 50 Mal Teilnahmen: Werner Fritz, Manfred Haaf, Herbert Scholl und Horst Wieland. 25 Mal dabei waren Holger Fischer, Ewald Grömmer, Helga Jilka und Margot Till.
Auf zehn Blutspenden brachten es: Rosemarie Bay, Matthias Bittner, Karin Braun, Hubert Gogel, Thilo Karthe, Thomas Lederer, Karin Maier, Eva Neumann, Marion von Olnhausen-Strack, Thomas Sinn, Heike Sinn, Ute Streicher-Günzel, Beate Stock, Mirjam Till, Valerie Waldbüßer, Silvie Weber und Bernd Weidner.
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