Schüler machen gute Fortschritte
Vierstündiger Musiknachmittag in der Weinsberger Baukelter beim Musikschulfest
Im Vorfeld des Festes hatten die Lehrer die Qual der Wahl, wer zum Programm beitragen darf. Außer Frage stand der Auftritt der Ensembles, doch die Einzelbeiträge galt es gut zu dosieren.
"Traurig sind jetzt diejenigen Schüler, die nicht spielen dürfen", erklärte Musikschulleiterin Anne Vanorek. Doch eine weitere Ausweitung des Programmes wäre eindeutig zu viel gewesen. Immerhin gab es auch so schon einen bunten rund vierstündigen Cocktail, der angehende Virtuosen und Instrumentalanfänger geschickt mixte.
In ihrer Begrüßung erklärte Anne Vanorek einen plausiblen Grund für den hohen Leistungsstandard ihrer Schüler. Sie ist nämlich nicht nur stolz auf engagierte Schüler, Eltern und Lehrer, sondern vor allem auch dankbar für die idealen räumlichen Bedingungen in der Baukelter.
Nach dem Programmauftakt mit Streicheranfängergruppe und Kinderorchester bewiesen die Kleinsten aus der musikalischen Früherziehung, was für ein lustiger Chor doch die "Fröschelein" sind. Danach ging's Schlag auf Schlag mit Einzelvorträgen oder Kleinensembles.
Eine spannende Abwechslung bot das Musikquiz, das die Gitarrenklasse vorbereitet hatte. In einem internationalen Folklorepotpourri stellten die Gitarristen acht Titel vor, von denen die Heimatländer zu erraten waren. Während Melodien wie "Flamenco olé" oder "Old Mc Donald" schnell zugeordnet wurden, gab's bei "Sakura" eher lange Gesichter. Wie gut, dass Vanorek den Tipp mit dem Fernen Osten gab und der gebürtige Japaner Toshio Yamamura dazu besonders intensiv lächelte. Groß dann natürlich die Freude der Gewinner, die Rucksäcke oder Baumwolltaschen mit nach Hause nehmen durften.
Für den kleinen Plausch zwischendurch lud der Elternbeirat im Foyer zum Kaffee ein. Leckere Kuchen und eine große Salatauswahl ließen die Gäste gerne in der Baukelter verweilen.
Feierlicher Höhepunkt am Ende der Veranstaltung waren die Auftritte der Ensembles Jugendblasorchester, Gitarrengruppe und Orchester. Schade nur, dass "Solvejg's Lied" von Grieg so lange auf seine Aufführung warten musste.
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