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Weinsberg

Außer Atem nach dem Halbmarathon mit einigen Steigungen

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TSV-Vorsitzender Helmut Deininger feuert am Sonntag den Startschuss zum Weibertreulauf ab. 241 Läufer des Halbmarathons begeben sich auf die Distanz von 20 Kilometer rund um die Stadt.

Von Margit Stöhr-Michalsky
Ein Gerangel beim Start: 460 Läufer begeben sich auf die Zehn- und Fünf-Kilometer-Strecke beim Wettbewerb in Weinsberg.
Foto: Margit Stöhr-Michalsky
Ein Gerangel beim Start: 460 Läufer begeben sich auf die Zehn- und Fünf-Kilometer-Strecke beim Wettbewerb in Weinsberg. Foto: Margit Stöhr-Michalsky  Foto: Stöhr-Michalsky

TSV-Vorsitzender Helmut Deininger feuert am Sonntag den Startschuss zum Weibertreulauf ab. 241 Läufer des Halbmarathons begeben sich auf die Distanz von 20 Kilometer rund um die Stadt. "Die Strecke ist angerichtet, und ihr seid hoffentlich fit", ruft ihnen Moderator und Abteilungsleiter Andreas Weidle am Mikrofon zu. Zum 33. Mal richtet die Leichtathletik-Abteilung des TSV den Wettbewerb aus.

Gute Resonanz Gab es im vergangenen Jahr bei strahlendem Frühlingswetter mit 920 Teilnehmern einen Rekord, so hat der angekündigte Regen doch einige Sportler abgehalten. Dennoch, mit 625 Startern verzeichnet die Veranstaltung auch in diesem Jahr eine gute Resonanz.

Halbmarathon, Jugend- und Kinderläufe, von Fünf- und Zehn-Kilometer-Lauf erfolgen noch bei trockenem Wetter, doch bei den Zieleinläufen und im letzten Drittel des Halbmarathons begleitet Nieselregen die Sportler.

Der Erste im Ziel der längsten Distanz ist Michael Sommer. Er kennt die anspruchsvolle Strecke mit einigen Steigungen. Schon oft ist er in Weinsberg gelaufen und hat den Halbmarathon gewonnen. Dieses Mal hat es wieder geklappt, einen Tag vor seinem 51. Geburtstag. "Es ist ein Landschaftslauf, da weiß man, was auf einem zukommt", sagt er. "Wenn man gedacht hat, man ist oben, kommt der nächste Hügel", meint der Drittplatzierte Michael Kimmann aus Neckar-Enz ganz außer Atem.

Mit 80 jungen Teilnehmern zeigt die Leichtathletik, dass der Nachwuchs im Kommen ist. Allein drei Mal knallt die Startpistole bei den Kleinsten, den Bambinis für die 200-Meter-Strecke. Annika, Lisa und Angelina aus Weinsberg sind acht Jahre alt und stehen mit 13 anderen an der Startlinie, um einen Kilometer zu meistern. Einmal in der Woche trainieren sie beim TSV. Erfolgreich kommen sie über die Zielgerade.

Zum ersten Mal ist Gerlind Schupp dabei. Mit 60 Jahren hat sie begonnen, in der Weinsberger Laufgruppe zu trainieren. Jetzt, eineinhalb Jahre später, steht sie am Start der Zehn-Kilometer-Strecke. "Ich hätte nie gedacht, dass ich zehn Kilometer laufen werde, es macht einfach Spaß", meint sie. Die Gruppe sei es, die motiviere und stärke.

Helferteam Während die Sportler ihr Bestes geben, hat das eingespielte Service-Team des TSVWeinsberg bereits alles für den Imbiss mit Kuchen und Brötchen, das Mittagessen und für die Kaffee- und Getränkepause vorbereitet. Teilnehmer und Angehörige begrüßen es, sich hier zu stärken. Die Ortsgruppe des THW sichert währenddessen Straßen und Übergänge. Der DRK-Ortsverein Weinsberg ist mit 18 Aktiven an den Laufstrecken stationiert. "Alles bestens, keine Vorkommnisse", kann Einsatzleiter Uli Hoffmann zufrieden am Ende der Veranstaltung mitteilen.

Ergebnisse

Die ersten drei Gewinner in den einzelnen Disziplinen sind: Halbmarathon: Michael Sommer aus Schwaikheim in 1:17:57 Stunden, Timo Striegel aus Großbottwar (1:19:25 ) und Michael Kimmann aus Neckar-Enz (1:19:46); schnellste Frau war Kathrin Willmek in 1:39:47 Stunden.

Zehn Kilometer: Markus Hauber aus Stuttgart in 31:50 Minuten, Steffen Burkert aus Konstanz (33:10) und Oliver Späth aus Zell (33:37); schnellste Frau war Nicole Möbius in 38:23 Minuten. Fünf-Kilometer: Benjamin Mannsdörfer aus Kornwestheim (19:17 Minuten), Ulrich Malz aus Königshofen (19:23), Stefan Schäfer aus Neckarsulm (19:44). Schnellste Frau: Kristin Seifert ( 23:48 ). mam

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