Zweite Bewerbernacht an der DHBW Heilbronn
Dual studieren, wäre das was? Studieninteressierte haben sich am Freitagabend an der DHBW Heilbronn umgesehen.

Neben den Informationen zu den Studienangeboten BWL-Handel, Food Management und Dienstleistungsmanagement und ersten Probevorlesungen stand am Abend das Thema Bewerbung im Mittelpunkt. Highlight der Bewerbernacht war das Speed Dating, ein 15-minütiges Bewerbungsgespräch bei den Dualen Partnern der Hochschule.
Bewerbung im Viertelstundentakt
Bei der Volksbank Heilbronn hatte das Speed Dating-Format Premiere. Nina Brunn aus der Personalentwicklung ist zuversichtlich, noch für den Herbst 2017 einen Studienplatz zu besetzen: „Wir sind heute Abend von Anfang bis Ende durchgetaktet.“ Ab 19 Uhr stellten sich die Jugendlichen in 120 Gesprächen bei ihren Wunschfirmen vor. Jessica Eberhardt (25) aus Möckmühl studiert Bauingenieurwesen an der Uni und sucht jetzt ein Studium, das Theorie und Praxis besser verbindet. Aus ihrem ersten Gespräch bei der deutschen Sushi-Kette „EatHappy“ ging sie mit einem guten Gefühl: „Alles verlief ganz locker. Die High Heels hätte ich zu Hause lassen können“.

Auch die Räume beim Bewerbungstraining der Dualen Partner waren gut gefüllt und die Agentur für Arbeit konnte alle Plätze beim Bewerbungsmappen-Check besetzen. Rektorin Nicole Graf freut sich über das positive Feedback: „Wir werden das Thema Bewerbung noch ausbauen und in der Zukunft verstärkt Trainings an der DHBW Heilbronn an-bieten.“
Noch unentschlossen
Während die ersten schon konkrete Bewerbungsgespräche führten, befinden sich andere noch in der Orientierungsphase. Felix Leis (16) und Tim Albert(17) aus Scheringen besuchen die zehnte Klasse des Burghardt-Gymnasiums in Buchen und haben eher vage Pläne: „Irgendetwas mit Management“. Auf der Studienwunsch-Liste von Lena Haist (17) von der Christiane Herzog Schule in Böckingen stehen Sport- und Food Management, aber eigentlich wollte sie einfach mal „reinschnuppern“.
Sommer am Campus
So entspannt wie der Verlauf der Bewerbungsgespräche war auch die Atmosphäre vor Ort. Wer eine Pause brauchte, hörte dem Sommer-Jazz von Jive zu, stärkte sich mit Burger-Kreationen von LiebesBEEF oder probierte die Kaffeeröstun-gen der DHBW-Lehrfirma Culinary Coffee.
Stimme.de