Zoff im Heilbronner Rotlichtmilieu
Heilbronn - In der Heilbronner Hafenstraße gibt es Ärger unter den Prostituierten. Schon seit einiger Zeit stehen hier regelmäßig einige Dirnen, die laut Polizei aus Bulgarien stammen. Sie bieten ihre Dienste teilweise vor dem Bordell H7 an, viel billiger als die Huren in dem Etablissement.

Heilbronn - In der Heilbronner Hafenstraße gibt es Ärger unter den Prostituierten. Schon seit einiger Zeit stehen hier regelmäßig einige Dirnen, die laut Polizei aus Bulgarien stammen. Sie bieten ihre Dienste teilweise direkt vor dem Bordell H7 an, viel billiger als die Huren in diesem alteingesessenen Etablissement.
Die neue Konkurrenz in der Rotlichtszene sorgt für Konflikte. „Wir haben auch vermehrt Beschwerden von Firmen aus der Hafenstraße“, berichtet Heilbronns Ordnungsamtsleiter. Denn die Damen beginnen ihre Arbeit teilweise schon mittags und bieten sich nahe den Eingängen der Betriebe an.
Stadt will Sperrbezirk vergrößern
Die Behörden beobachten den Strich mit Argusaugen. „Wir denken daran, den Sperrbezirk zu erweitern, in dem Straßenprostitution erlaubt ist“, kündigt Ordnungsamtsleiter Werner an. So sollen die Huren in der Hafenstraße künftig mehr in Richtung Industriegebiet ihrem Gewerbe nachgehen. Denn, so Werner, „die stehen uns teilweise auch zu nahe am Kreisberufsschulzentrum“.
Das Bordell H7 wäre von einem vergrößerten Sperrbezirk nicht betroffen.
Stimme.de