Wohltat für Friedensplatz

  
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Grünflächenamt saniert grünes Viereck

In einer Kampfabstimmung beschließt am 26. April 1985 der Heilbronner Gemeinderat die Umbenennung des Kaiser-Wilhelm-Platzes in Friedensplatz.
          Foto: Dittmar Dirks
In einer Kampfabstimmung beschließt am 26. April 1985 der Heilbronner Gemeinderat die Umbenennung des Kaiser-Wilhelm-Platzes in Friedensplatz. Foto: Dittmar Dirks

Heilbronn Der Friedensplatz fristet seit vielen Jahren ein Schattendasein. Die Folge: Das grüne Viereck zwischen der Bismarck-, Kepler- und Moltkestraße sackte optisch immer mehr ab. Er wurde Tummelplatz für Alkoholsüchtige und Drogenabhängige. Um diese Personenkreise im Umfeld mehrerer Schulen zu vertreiben, wurde der kleine Park geräumt. Es verschwanden Sitzbänke und Papierkörbe sowie Sport- und Spielgeräte. Geld, den Platz grundlegend zu sanieren, stand und steht im Haushalt der Stadt nicht zur Verfügung.

Dennoch handelt jetzt das Grünflächenamt. „Damit der Platz in seinem Niveau nicht noch weiter absinkt, haben wird beschlossen, mit eigenen Mitteln aus unserem Budget den Friedensplatz so gut es geht zu richten“, begründet Hans-Peter Barz die jetzt angelaufenen Pflegemaßnahmen. Ziel ist nach den Worten des Amtsleiters, mit Schnitt- und Ausdünnarbeiten sowie Neupflanzungen dem innerstädtischen Platz wieder mehr grüne Gestalt zu geben. Auch deshalb, weil die Stadtbahn an ihm vorbeifährt.

„Klein, aber fein“, beschreibt Barz mit wenigen Worten den Inhalt des sich über mehrere Jahre erstreckenden Pflege- und Entwicklungsplans für die Parkanlage. So wird entlang der Parkplätze an der Keplerstraße eine Eibenhecke gepflanzt, und die Ecke Moltke-/Keplerstraße wird künftig eine Paulownia mit ihren blauen Blüten zieren. Außerdem sollen im Friedensplatz zusätzliche Blütensträucher gepflanzt werden. jof

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