Psychoterror aus Liebeswahn
Was hinter "Stalking" steckt
"Psychoterror aus Liebeswahn" könnte man das Phänomen umschreiben, das inzwischen "Stalking" heißt, von englisch "sich anpirschen". Täter werden nach polizeilichen Erfahrungen vor allem zwei Gruppen: (meist männliche) Ex-Partner, die - wie im aktuellen Untergruppenbacher Fall - eine Trennung nicht akzeptieren, zum anderen flüchtige Bekannte, die sich eine Liebesbeziehung einbilden.
In krassen Fällen lassen Stalker es nicht bei Belästigungen wie Dauer-Anrufen und Beschatten der Wohnung, sondern drohen oder werden gewalttätig. Die Zahl der Fälle im Unterland ist nicht bekannt, weil bloßes Nachstellen und Verfolgen in keiner Polizeistatistik auftaucht.
Stimme.de