Madonna zieht eben mehr als Chris Roberts
Manhattan, Ti-Club, Green Door
Man merkt's: Langsam kommen die Unterländer wieder aus den Sommerferien zurück. Aber das Feiern haben sie noch nicht verlernt. Vielmehr dürstet sie es mehr denn je nach Abtanzen und Spaßhaben. Irre, was da am vergangenen Donnerstag im Manhattan bei der Chicken Ranch los war. Das ganze Areal vor der Location voll geparkt mit Autos aus der nahen und fernen (!) Umgebung. Und während der hitzigen Wochen scheinen sich die Mädels und mitunter auch die Jungs einiges an Kleidung zugelegt zu haben. Immer wieder faszinierend, wie sich das Partyvolk für die Crew-six-Veranstaltung herausputzt. Das gibt es nur selten in den Diskotheken der Region zu sehen.Herrlich anzusehen auch die vielen - pardon - Hühner, die sich immer um die Bars drapieren, um einen oder auch mehrere Blicke von den leicht bekleideten Jungs hinterm Tresen zu erhaschen. Gott sei Dank ist der Caipirinha und der Cuba Libre für Frauen von 20 bis 22 Uhr frei.All die anderen erfreuten sich an den satten, frischen und abwechslungsreichen Klängen von Chris Montana, Frank Nova und D. Holmes.Der Schlager lebt - sollte man meinen. Doch nicht einmal das Hitparaden-Urgestein Chris Roberts (Foto rechts) konnte am vergangenen Samstag den Ti-Club in Mosbach prallvoll werden lassen. Aber vielleicht war gerade deshalb der Kontakt zu Roberts so eng und ein Plausch garantiert. Nebenher heizte der Star der Achtziger mit Titeln wie "Du kannst nicht immer 17 sein", "Do You Speak English", "Hab' Sonne im Herzen" und "Ich bin verliebt in die Liebe" ein. Eine Stimmung wie früher, als Dieter Thomas Heck im ZDF Hit auf Hit präsentierte. Schließlich war auch "große deutsche Schlagernacht". DJ Stephan Christen, der vor und nach dem rund 45-minütigen Auftritt von Roberts Musik auflegte, hatte Drafi Deutscher, Jürgen Drews, Wolfgang Petry & Co mit im Gepäck - allerdings nur auf Platte gepresst und nicht live.Madonna und Co. ziehen eben doch mehr. Das zumindest zeigte sich am Samstag im Green Door. Le Freak stand wieder auf dem Programm. DJ Daniel Holmes, DJ Teach und DJ Bugsy boten alles, was das Feiern in den Achtzigern so feiernswert gemacht hat. Neben vielen Klassikern boten die Plattendreher dieses Mal auch eher Unbekannteres und auch einige Neue-Deutsche-Welle-Schlager, die schon damals zum Mitsingen einluden. Die Partygänger über 33 - und da gibt es bei Le Freak immer eine Menge - sparten sich den Eintritt von fünf Euro. Jeder der Tanzfreudigen bekam zudem einen Kurzen umsonst.Kurzum: Das Green Door war am vergangenen Samstag das Muss für den Unterländer Szenegänger.Darauf dürfen sich die Szeneleute in den kommenden Tagen schon freuen: Sie sind einfach unschlagbar, die Achtziger. Am Donnerstag gibt es wieder das Beste aus jenem Jahrzehnt bei der Logo-Party im Creme 21. Die Gartenlaube lädt am Freitag zum Rock&Pop-Hausball ein. Am Samstag heißt es "Theatro - die legendäre Party rockt wieder". Die Party zum Wochenanfang, also der typische Laube-Tag, findet am Dienstag, 14. September, statt. Der Club Mobilat ruft am Freitag zu Funk Your Soul. DJ Kaiser und DJ Daktari legen Funk, Soul und Hip-Hop auf. Der Samstag steht unter dem Motto Musique Electronique. Dahinter verbirgt sich eine elektronische Retrospektive mit Andrew und Thilo.Phase Grün heißt es am 11. September im Green Door. Interessant für alle, die gerne Caipirinhas schlürfen: Den Cocktail gibt es die ganze Nacht zum halben Preis. Und wo wir gerade beim Sparen sind - der Club an der Charlottenstraße bietet jetzt an allen Tagen, außer bei Sonderveranstaltungen, freien Eintritt und alle Getränke zwischen 22 und 23 Uhr zum halben Preis.Kontakt zum NachtschwärmerTelefon: 07131 / 615288Fax: 07131 / 615407marcel.auermann stimme.de
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