Lebendiger Adventskalender

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Gute Nachbarschaft zwischen Wartberg- und Augustinusgemeinde

Fenster als Kalendertürchen: „Wir sagen euch an den lieben Advent.“
          Foto: Kugler
Fenster als Kalendertürchen: „Wir sagen euch an den lieben Advent.“ Foto: Kugler

Heilbronn Vielerorts in der Stadt und im Landkreis organisieren private Gruppen und Kirchengemeinden dieser Tage so genannte „lebendige Adventskalender“. Bei den Türchen handelt es sich in der Regel um vorweihnachtlich dekorierte und beleuchtete Fenster von Privathäusern. Jeden Tag steuern die Teilnehmer ein anderes Haus an, stimmen dort Lieder wie „Wir sagen Euch an“ an, lesen Geschichten vor oder stellen kleine Theaterstückchen auf die Beine. Manchmal werden sogar Plätzchen und Punsch gereicht.

Im Norden von Heilbronn haben die evangelische Wartberggemeinde und die katholische Augustinusgemeinde in guter ökumenischer Verbundenheit einen solchen lebendigen Adventskalender organisiert. So klopften etwa an der Lessingstraße bei Familie Fegert gleich 25 Kinder und 20 Erwachsene an. Zum Auftakt stimmte die achtjährige Luise mit einem Flötenstück auf die kleine Feier ein. Danach erzählte Claudia Gross-Karrais die Geschichte eines kleinen Mädchens, das einen kranken Vogel in seiner Schürze umherträgt. Wie es in der Geschichte heißt, flogen sogleich Engel herbei, die sich um den kleinen Patienten kümmerten. Im Nu war das Vögelchen geheilt. Als es mit kräftigen Schwingen davon flog, blieb in der Schürze des Mädchens eine goldene Feder zurück. Weil die 25 Heilbronner Kinder so aufmerksam bei der Sache waren, bekam jedes von ihnen eine goldene Feder überreicht.

Alle Besucher waren hellauf begeistert. Claudia Sherpa schätzt vor allem die besinnliche Atmosphäre dieser Abende der Begegnung. „Ohne Hektik, ohne Trubel sich dem heiligen Abend anzunähern“, Das macht für sie den besonderen Charme dieser Aktion aus. Für den achtjährigen Kornelius stand derweil fest: „Singen und Hefezopfessen fand ich am schönsten.“ Judith (11) freute sich vor allem an den schönen Lichterketten in der Garage, wo es zum Ausklang noch Tee, Punsch und Glühwein gab. kra

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