Flutkatastrophe: Drei Tote waren aus der Region
Keine Vermissten mehr gemeldet
Vier Monate nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe in Asien werden im Unterland keine Urlauber mehr vermisst. Drei Männer aus der Region Heilbronn sind nach Informationen unserer Zeitung in den von einem Seebeben ausgelösten Riesen-Wellen ums Leben gekommen. Das dritte Opfer, ein 32 Jahre alter Heilbronner, wurde in dieser Woche beerdigt. Am Ostermontag hatte die Familie die Nachricht erhalten, dass ihr Sohn als Flutopfer identifiziert ist.
Damit waren zwei Heilbronner Männer unter den Flutopfern und ein 36-jähriger Lehrer aus Helmstadt-Bargen, der in einer Bad Rappenauer Realschule unterrichtete. Alle drei Opfer machten im Badeort Khao Lak in Südthailand Urlaub.
Dass mittlerweile aus dem Unterland niemand mehr als vermisst in der Flutregion gemeldet ist, bestätigte die Heilbronner Polizei auf Nachfrage. In ganz Baden-Württemberg gab es am Donnerstagabend noch 21 Vermisste.
Stimme.de