Biergartentest: Jägerhaus-Biergarten in Heilbronn

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Heilbronn - Sanft streichelt der Wind das Haar. Die großen Bäume spenden kühlenden Schatten. Aus dem Wald schallt das Vogelgezwitscher zu den Gästen. Ein paar Wanderer lassen sich auf einer der unzähligen Holzbänke nieder. Die fünfköpfige Jogger-Gruppe holt sich zur Erfrischung ein Bier.

Von Alexander Schnell

Kinder können sich auf dem großen Spielplatz austoben.
Kinder können sich auf dem großen Spielplatz austoben.
Ein frisch gezapftes Bier nach einem entspannenden Waldspaziergang.
Ein frisch gezapftes Bier nach einem entspannenden Waldspaziergang.
Heilbronn - Sanft streichelt der Wind das Haar. Die großen Bäume spenden kühlenden Schatten. Aus dem Wald schallt das Vogelgezwitscher zu den Gästen. Ein paar Wanderer lassen sich auf einer der unzähligen Holzbänke nieder. Die fünfköpfige Jogger-Gruppe holt sich zur Erfrischung ein Bier. Kinder toben auf dem Spielplatz. Idyllisch gelegen über den Dächern Heilbronns ist der Jägerhaus-Biergarten an sonnigen Tagen eine empfehlenswerte Adresse für viele Zielgruppen. Mehr als 800 Menschen finden in der Zeit von April bis Oktober draußen Platz. Wenn es richtig voll ist, kann es schon Mal unangenehm laut werden. Ruhesuchende sollten besser unter der Woche und an bewölkten Tagen kommen, dann ist meistens weniger los. Ein großer Vorteil im Gegensatz zu anderen Biergärten: Bei schlechtem Wetter kann man sich reinsetzen.

Seit knapp drei Jahren kümmert sich die Familie Mohr als Pächter um die Gäste, die neben der herrlichen Lage mitten in der Natur die Atmosphäre und das kulinarische Angebot schätzen. Und für Familien ganz wichtig: Die Preise für Getränke und Speisen liegen auf einem relativ niedrigen Niveau. Den halben Liter Sprudel gibt"s für 2,30 Euro, Apfelschorle für 2,90 Euro, die Halbe Export ist für 2,80 Euro zu haben, ein Pils (0,5 Liter) für drei Euro.

Konzept

Die Getränke holen sich die Gäste am Eingang zum Biergarten selbst an einem Stand. Dort wird ausgeschenkt. An schönen Tagen hat eine weitere Hütte geöffnet, an der leckere Cocktails gemixt werden. Wer etwas essen möchte, muss seine Bestellung zusammen mit der Tischnummer am Getränkestand abgeben. Die Gerichte bringen die Bedienungen dann direkt zu den Gästen an den Tisch.

Vielfältige Speisen
 

Egal ob kleiner oder großer Hunger − die Speisekarte hat für jeden Geschmack das Passende. Neben Klassikern wie der Schweinshaxe mit Kartoffelsalat (8,90 Euro) oder dem Schnitzel Wiener Art mit Pommes (7,90 Euro) sind die Fladen frisch aus dem Steinbackofen (ab 6,90 Euro) eine Kostprobe wert. Oder der große Salat mit Putenstreifen (7,90 Euro). Ein Vesperteller mit Wurst, Käse, Brot und Butter ist für 5,90 Euro zu haben. Einige Gerichte lassen sich als kleine Portion mit einem Abschlag von einem Euro bestellen. Bei schönem Wetter wird draußen vor den Augen der Gäste frisch gegrillt − Holzfäller- und Rindersteaks, Würste und vieles mehr. Eine große Auswahl an Kuchen als Begleitung zu einem gemütlichen Schwätzchen bei einer Tasse Kaffee lockt nachmittags vor allem Rentner zum Jägerhaus. Ziemlich einmalig in der Region dürfte die Veranstaltung Freiluft-Tanzkaffee sein − bis Ende August immer mittwochs von 14 bis 17 Uhr.

Wege, um zum Jägerhaus-Biergarten zu kommen, gibt es viele. Mit dem Fahrrad geht"s von der Innenstadt erst einmal steil den Berg hinauf. Parkplätze für Autos sind ausreichend vorhanden. Und wer das ein oder andere Bier mehr trinken möchte, sollte den Stadtbus nutzen: Die Haltestelle Jägerhaus befindet sich direkt vor dem Biergarten.

In loser Reihenfolge stellt die Redaktion 20 Biergärten aus der ganzen Region vor.

 
Nach oben  Nach oben