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Bagger frisst sich in den Bruckmann-Bau

  
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Schon seit Wochen wurde das Gebäude innen ausgeräumt, wurde die Verkleidung der Außenfassade entfernt – jetzt hat der Abriss äußerlich sichtbar begonnen. Seit gestern nagt der Bagger am Bruckmann-Bau des Heilbronner Landratsamts, der dem Erweiterungsbau der Behörde weichen muss

Von Herbert Kaletta
Mit schwerem Gerät geht es nun an den Bruckmann-Bau des Landratsamts. Dieser Längsteil soll bis Ende Februar abgerissen sein. Dann wird mit dem Rohbau für die Erweiterung der Behörde begonnen.Foto: Guido Sawatzki
Mit schwerem Gerät geht es nun an den Bruckmann-Bau des Landratsamts. Dieser Längsteil soll bis Ende Februar abgerissen sein. Dann wird mit dem Rohbau für die Erweiterung der Behörde begonnen.Foto: Guido Sawatzki

Heilbronn - Schon seit Wochen wurde das Gebäude innen ausgeräumt, wurde die Verkleidung der Außenfassade entfernt – jetzt hat der Abriss äußerlich sichtbar begonnen. Seit gestern nagt der Bagger am Bruckmann-Bau des Heilbronner Landratsamts, der dem Erweiterungsbau der Behörde weichen muss.

24,3 Millionen Euro soll der Bau kosten, der dann alle zum Landratsamt gehörenden Behörden unter einem Dach vereinigen wird. Das soll auf Dauer Kosten sparen und viele Abläufe optimieren. Die Fertigstellung ist laut Andreas Jägerhuber, dem Leiter des Landkreis-Bauamts, für Februar 2010 vorgesehen.

Der Abriss des Längsbaus, des früheren Bruckmann-Baus, soll bis Februar 2008 geschafft sein, sagt Bauleiter Joachim Kruck von der K+K Ingenieur-Gesellschaft. Cirka 5500 Tonnen Abbruchmaterial kommen zusammen und werden einige hundert große Lkw-Container füllen.

Ende Februar, Anfang März soll es dann mit den Gründungs- und Betonarbeiten für den neuen Bau weitergehen. Eine Tiefgarage wird es nicht geben. Stattdessen sorgt der Landkreis durch Aufstockung des bestehenden Parkdecks beim Landratsamt für 150 neue Parkplätze – weit mehr als die 46 vorgeschriebenen, die er einrichten müsste. Laut Andreas Jägerhuber ist das um zwei Drittel günstiger als Tiefgaragenplätze.

Der Neubau wird eine Brutto-Geschossfläche von 12 363 Quadratmetern und einen umbauten Raum von 38 689 Kubikmetern haben, erläutert Bauleiter Joachim Kruck. Unter anderen werden für das Bauwerk 3400 Tonnen Schotter (Unterbau), 15 600 Tonnen Beton und fast 1000 Tonnen Stahl benötigt.

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