Asys übernimmt Bönnigheimer Firma Ekra

  
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100 Arbeitsplätze sind gesichert

Von Manfred Stockburger

Die 1946 gegründete Ekra stellt Sieb- und Schablonendrucker her, wie sie in der Elektronikbranche verwendet werden. Zu der Bönnigheimer Firma gehören neben dem Hauptsitz Niederlassungen in Asien und in den USA. Die Aktivitäten sollen jetzt vollständig als fünftes Geschäftsfeld in das Netzwerk der Asys-Gruppe integriert werden, wie der Insolvenzverwalter Gerhard Tonhäuser mitteilte. Das High-Tech-Produktprogramm der Ekra ergänze das Portfolio der Asys "in optimaler Weise". Die Asys mit Sitz in Dornstadt bei Ulm verspricht sich von der Übernahme ein "herausragendes Innovationspotenzial", mit dem die bestehende Technologieplattform ausgebaut werden soll. Der Ekra-Stammsitz soll als eigenständige Firma weitergeführt werden. "Die über 100 Arbeitsplätze wurden gesichert", sagt Tonhäuser. Zu den Details des Verkaufs machte er keine Angaben.

"Wir sind sicher, dass wir mit Ekra den richtigen Partner gefunden haben", sagt Asys-Geschäftsführer Klaus Mang. "Die Übernahme ist eine bedeutende strategische Erweiterung der Asys-Gruppe", erklärt sein Geschäftsführerkollege Werner Kreibl. "Dadurch stützen wir den Produktionsstandort Deutschland und können unser Produktportfolio optimal abrunden."

Die Asys GmbH wurde 1992 gegründet, beschäftigt zurzeit rund 250 Mitarbeiter und ist auf die Entwicklung von Sondermaschinen spezialisiert. Seit 2001 ist das Unternehmen auch im Siebdruckbereich aktiv. Von der Asys-Zentrale aus werden Aktivitäten in mehr als 40 Ländern gesteuert.

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