Ruderschwaben taufen Boote

  
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Traditionelles Abrudern am Alten Neckararm

Taufgesellschaft (von rechts): Siegfried Radandt, Hanno Steinle, Gerhard Reinert, Gerhard Wolf sowie Junioren der Ruderschwaben.
          Foto: Rabea Sattar
Taufgesellschaft (von rechts): Siegfried Radandt, Hanno Steinle, Gerhard Reinert, Gerhard Wolf sowie Junioren der Ruderschwaben. Foto: Rabea Sattar

HEILBRONN Mit dem traditionellen Abrudern hat die Heilbronner Rudergesellschaft Schwaben die Regattasaison 2006 beendet. Erfolgreich wie schon lange nicht mehr, können die Aktiven auf diese Saison zurückblicken. Herausragend war der Weltmeistertitel bei den Juniorinnen und die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft U 23 von Katrin Reinert im Zweier ohne Steuerfrau. Gold und Bronze gab es bei der Deutschen Meisterschaft, Silber beim Bundesentscheid und fünf Titel bei den Landesmeisterschaften.

Bei einem Festakt wurden beim Abrudern auch Boote getauft: Ein neuer „Zweier ohne“ ist für Katrin Reinert bestimmt, die just zur Taufe auf der Deutschen Sprintmeisterschaft in Kettwig antrat. Der stolze Vater Gerhard Reinert taufte das Boot auf den Namen „La Vitesse“. Die „Schnelligkeit“ des Bootes soll seinen Ruderinnen auch in der Zukunft zu vielen Titeln verhelfen. „Teddy“ heißt ein neuer Einer für den Juniorenbereich A und B. Carina Bär taufte das Boot und wünschte „stets eine Hand breit Wasser unter dem Kiel“.

Ebenfalls getauft wurde ein neuer Einer: und zwar auf den Namen „Treue“ von Dr. Siegfried Radandt. Das Boot erinnert an den Ende 2005 verstorbenen Bootsbauer Rolf Scherer, der nicht nur über 40 Jahre den Ruderschwaben die Treue gehalten, sondern sich auch für die Jugend im Verein engagiert hat. Deshalb steht der Einer ausschließlich dem Nachwuchs zur Verfügung. vo

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