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Live-Pub Pfläumli ausgebrannt

Heilbronn - Plötzlich überall Rauch: Im Live-Pub Pfläumli auf der Viehweide ist am Samstag gegen 16 Uhr ein Schwelbrand ausgebrochen. Ursache ist vermutlich ein technischer Defekt, laut Polizei liegt der Schaden bei 80.000 Euro. Die Brandermittlungen dauern an. Das Pfläumli war eines von drei Lokalen, die After-Weindorf-Partys ausrichten.

Von Adrian Hoffmann
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Lesezeit 1 Min
Brand Pfläumli
Live-Pub Pfläumli ist am Samstag ausgebrannt.  Foto: Foto: Adrian Hoffmann

Brand Pläumli | 12.09.09 | Heilbronn | 12.09.09 | 13 Bilder | Fotograf: Adrian Hoffmann




Heilbronn - Plötzlich überall Rauch: Im Live-Pub Pfläumli auf der Viehweide ist am Samstag gegen 16 Uhr ein Schwelbrand ausgebrochen. Ursache ist vermutlich ein technischer Defekt, laut Polizei liegt der Schaden bei 80.000 Euro. Die Brandermittlungen dauern an. Das Pfläumli war eines von drei Lokalen, die After-Weindorf-Partys ausrichten.

„Ich hab den Rauch gerochen“, sagt Marc Volzer, 36, der sich im ehemaligen Böckinger Bahnhof aufhielt. Er sei nach draußen gelaufen und habe gerufen, ob jemand im Pub sei. „Zum Glück war niemand da“, sagt Volzer. Dann verständigte er die Feuerwehr, die den Brand bis 18 Uhr gelöscht hatte. Außerdem stellten die Männer einen an der Wirtschaft stehenden Tank mit Flüssiggas ab. Der Zugverkehr, der am Gebäude vorbeiführt, musste zeitweise umgeleitet werden.

Am Sonntag sind Fenster und Türen des Pubs mit Brettern verriegelt. Peggy Friedel, 39, die Frau des Pfläumli-Geschäftsführers Marcel Friedel, ist fassungslos. „Das ist ja nicht nur der formelle Wert – das ist schon Herzblut, das da drinsteckt“, sagt sie. Friedel hatte 1993 im Pfläumli angefangen, bevor es verpachtet wurde und Bahnhöfle hieß. Seit November lief der Pub wieder als das Pfläumli. „Wir wollten eigentlich einjähriges Revival feiern.“

Im ersten Stock des Lokals befindet sich eine Einliegerwohnung, in dem zwei junge Männer gewohnt hatten. Man habe sie kurzfristig in ein Appartement umgesiedelt. „Wir sind so froh, dass denen nichts passiert ist“, sagt Peggy Friedel. Sie waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus.

Man wolle sich jetzt nicht unterkriegen lassen, so Friedel, sondern den Pub schnellstmöglich wieder aufbauen. Der Laden sei zuletzt richtig gut gelaufen. Zwei Feuerwehrmänner, die selbst Stammkunden des Lokals sind, haben Peggy Friedel nach dem Löschen wehmütig gefragt: „Und wo gehen wir jetzt hin?“

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