Der Klingenberger Becher-Rap
Die Klingenberger Kängurus haben den Dreh raus. Mit einem Becher-Rap an der Sportbank begeistern die Schulkinder ihr Publikum – und sich selbst. Jetzt wünschen sie allen-Lesern fröhliche Weihnachten.
Spaß
Eine Art modernes Kommando Bimberle − das Klopfspiel mit Fingern und Fäusten − haben die 15 Dritt- und Viertklässler einstudiert. Wochenlang brauchten sie, bis der Rhythmus richtig saß. Erst übten sie bloß mit den Händen, dann kamen die Becher dazu und am Schluss war ihr Rap perfekt. Spaß aber hatten sie von Anfang an.
An einer anderen Schule hatte Lehrerin Sabine Kaiser den Becher-Rap entdeckt. Sie machte sich im Internet schlau und dann hat sie es mit ihren Känguru-Kindern einfach ausprobiert − frei nach dem Motto: "Die anderen haben es ja auch hinbekommen. Wir schaffen das."
Und siehe da: Alle sind eingebunden. Alle machen mit. Und jedem Kind gelingt, ob es jetzt musikalisch ist oder nicht, die keinesfalls so simple Schlagabfolge. Der Rap ist eine tolle Möglichkeit, ein gutes Miteinander in der Klasse erlebbar zu machen. Die Kinder sind hochkonzentriert. Sie lieben es, was zu machen, was sonst immer nur die Großen tun: Sie rappen. Und sie sind stolz aufs Gelingen. Wenn sie dann noch mit Beifall überschüttet werden und die Festredner von einem Highlight bei der Mensa-Eröffnung reden, dann ist das Glück perfekt.
Die Kängurus waren in jedem Fall die tollste Nummer. Sie sagten: "Herzlich willkommen liebe Leute zum großen Tag der Mensa heute. Wir zeigen euch, dass Rhythmus bewegt und zwar so, dass die Halle bebt." Und dann geht es los.
Der sitzt
Auch als Klingenberg seine neue Schulleiterin Petra Pfitzer feierte, führten die Kinder ihren Becher-Rap auf. Und jetzt als Weihnachtsüberraschung für die Nutzer von Stimme-Online. Und noch einmal erklang der lustige Rap: bei der Adventfeier der Schule. "Er sitzt einfach", freut sich Sabine Kaiser mit ihren Schülern. "Sie können ihren Rap im Schlaf."

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