Heilbronner Waldarbeiter bauen Druidenhäusle

  
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Heilbronn - Mitten im Biberacher Stadtwald steht neuerdings ein ganz besonderes Gebäude aus Holz: Das Druidenhäusle haben drei Waldarbeiter des Reviers Heilbronn-West selbst gebaut. Es soll Kindern ein Ort zum Spielen und Träumen bieten.

Silas Rössl (von links), Dietmar Romagna und Thomas Christ präsentieren stolz das fertige Druidenhäusle, das sie im Stadtwald-West in Biberach gebaut haben. Foto: Stadt Heilbronn

Silas Rössl, Dietmar Romagna und Thomas Christ (v.l.) präsentieren stolz das fertige Druidenhäusle, das sie im Stadtwald-West in Biberach gebaut haben.

 

Heilbronn - Mitten im Biberacher Stadtwald steht neuerdings ein ganz besonderes Gebäude aus Holz: Das Druidenhäusle haben drei Waldarbeiter des Reviers Heilbronn-West selbst gebaut.

Den Standort am Sportpfad abseits der Grillstelle hat ihr Revierleiter Heinz Steiner bewusst gewählt: „Das Häusle soll als weitere Möglichkeit stehen, um Kindern Raum zum Spielen und Träumen zu geben.“ Alle drei Wochen kommen dort die Kindergärten aus Biberach zu ihren Waldwochen in den Wald.

Kein Bauplan

„Drei Wochen lang haben wir daran gearbeitet“, erzählt Waldarbeiter Silas Rössl, der das Druidenhäusle mit Dietmar Romagna und Thomas Christ gebaut hat. „Wir haben die Bäume gefällt und entrindet und das Haus aufgebaut.“ In sorgfältiger Handarbeit entstand so der gemütliche Rückzugsort. Das Knifflige am Projekt: Die Waldarbeiter hatten keinen Bauplan, sondern nur ein ähnliches „Häusle“ als Inspiration.

Als Ideengeber diente der städtischen Forstabteilung ein Druidenhäusle des Forstamtes beim Landratsamt Heilbronn auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Rappenau. „Wir haben überlegt, wie man das umsetzen kann“, berichtet Dietmar Romagna. „Jeder hat sich eingebracht.“ Das Betriebsamt half beim Aufstellen des großen Stammes im Inneren des Häusles und beim Transport der Bäume.

Stabiles Holz

Zehn Robinien, die im Winter am Wartberg und am Schweinsberg gefällt worden waren, stellten das Arbeitsmaterial. „Robinie ist ein dauerhaftes Holz, das ähnliche Eigenschaften wie Eiche hat und zusätzlich eine höhere Resistenz gegen Nässe aufweist“, beschreibt Revierleiter Heinz Steiner. Er hofft, dass das Häusle bald von Kindern in Besitz genommen wird. red
 

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