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Heilbronn

Wie soll dieser große Bruder von R2-D2 heißen?

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Stimme-Leser dürfen Namensvorschläge für den selbstfahrenden Paketdiener im Neckarbogen machen. Die Teilnehmer können Buga-Eintrittskarten gewinnen.

Von Christian Gleichauf
Die selbstfahrende Paketbox wird auf ihrem Weg durch den Neckarbogen ständig überwacht. Noch ist sie namenlos. Unsere Leser können das ändern.
Foto: Dennis Mugler
Die selbstfahrende Paketbox wird auf ihrem Weg durch den Neckarbogen ständig überwacht. Noch ist sie namenlos. Unsere Leser können das ändern. Foto: Dennis Mugler  Foto: Mugler, Dennis

Im neuen Stadtteil Neckarbogen zuckelt der blau-weiße Blechkasten oft scheinbar einsam dahin, bremst, wenn sich ihm jemand in den Weg stellt, unternimmt vorsichtig neue Anläufe, um an sein unbekanntes Ziel zu kommen. Dabei sammelt die selbstfahrende Paketbox mit ihrem höflichen Auftreten nebenbei viele Sympathie-Punkte bei den Besuchern. Allerdings fehlt ihr doch tatsächlich ein Name.

Der Name Buga-Log dürfte ist nach der Buga passé

Die Idee ist so einfach wie wegweisend: Kleine autonome Fahrzeuge sollen Lieferungen von Paket-Diensten bis vors Haus transportieren. Die Adressaten werden per App über die Ankunft informiert und können sich ihr Päckchen aus dem Fach holen. Es ist ein Baustein zur City-Logistik der Zukunft. Auf der Bundesgartenschau werden die kleinen Paketboxen bereits getestet. Daher stammt auch der Name "Buga-Log" - ein Name, der nach dem Ende der Bundesgartenschau schwer zu halten sein wird.

Wissenschaftler und Studierende der Hochschule Heilbronn schaffen hier einen Meilenstein auf dem Weg in eine moderne und urbane Stadtgestaltung. Das Projekt wird mit der Bundesgartenschau übrigens nicht beendet. Es gibt bereits Überlegungen, die Paketbox künftig auf dem Heilbronner Bildungscampus einzusetzen. Sobald die rechtlichen und technischen Voraussetzungen gegeben sind, könnte das Gerät eine große Zukunft vor sich haben. Glaubt man der Prognose der Unternehmensberatung McKinsey, werden autonome Fahrzeuge innerhalb von zehn Jahren viele Kuriere ersetzen und 80 Prozent der Pakete ausliefern.

Leser dürfen kreativ werden

Umso wichtiger ist also, dass zumindest die sympathischen blauen Paket-Diener - derzeit gibt es drei davon - einen Namen bekommen, den man sich merken kann und der eine Beziehung zu dem Projekt ermöglicht. Die Hochschule Heilbronn ruft deshalb Leser unserer Zeitung dazu auf, Vorschläge einzusenden.

Vorgaben gibt es keine. Aus dem Filmgeschäft weiß man zumindest, dass entfernt menschenähnliche Roboter nicht automatisch menschenähnliche Namen haben. Die kleine fahrende Tonne R2-D2 aus Star Wars ist wohl einer der bekanntesten Vertreter dieser Spezies - und ähnlich unförmig wie die Paketbox. Aus dem Erfolg von Buga-Zwerg Karl wiederum kann man schließen, dass der Name wohl mitentscheidend für den Erfolg einer Figur ist. Nun, immerhin diese beiden Namen dürften jedenfalls keine Chance haben.

Buga-Eintrittskarten zu gewinnen - nicht nur für den erfolgreichen Vorschlag

Weil die Entwicklung gesellschaftliche Akzeptanz benötigt, soll ein griffiger Name auch in dieser Hinsicht unterstützend wirken. Wer also eine Idee hat, darf diese - gerne mit einer kurzen Erläuterung - an Claudia Schenk von der Hochschule Heilbronn senden E-Mail: claudia.schenk@hs-heilbronn.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, 21. August. Eine Jury wird den besten Vorschlag auswählen.

Für den Gewinner gibt es zwei Eintrittskarten zur Buga, unter allen weiteren Einsendern werden noch einmal zwei mal zwei Eintrittskarten verlost.

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