Heilbronn
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Buga-Countdown auf dem Marktplatz

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Noch 1000 Tage bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau Heilbronn 2019. Am Mittwoch wurde auf dem Heilbronner Marktplatz eine Buga-Countdown-Uhr enthüllt.


 

Von morgen, Donnerstag, 21. Juli 2016, an gerechnet sind es noch genau 1000 Tage, bis die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 eröffnet wird. Buga-Chef Hanspeter Faas und OB Harry Mergel (Foto: Mugler) nahmen dies am heutigen Mittwoch zum Anlass, um an markanter Stelle auf dem Markplatz eine Buga-Countdown-Uhr zu enthüllen. Sie zählt rückwärts die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Eröffnung am 17. April 2019.

„Hier im Zentrum der Stadt vor dem historischen Rathaus mit der astronomischen Kunstuhr ist der ideale Platz, auf die Bundesgartenschau hinzuweisen. So wird der Aufbruch in die Moderne sinnfällig, denn mit der Bundesgartenschau beginnt eine neue Etappe der Stadtentwicklung, die auch das Lebensgefühl der Stadt nachhaltig verändern wird“, blickt Oberbürgermeister Harry Mergel voraus.

Für Hanspeter Faas, den Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH, hören sich 1000 Tage nur vordergründig nach viel Zeit an. „1000 Tage bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau im Jahr 2019 bedeuten für uns, dass Anspannung und Zeitdruck wachsen“, sagte er. „In gleichem Maße steigt aber auch die Motivation, eine kontrastreiche und überraschend andere Gartenschau zu machen und sie mit einer Stadtausstellung zu kombinieren.

Buga-Wurst und -Brot

Im Anschluss an die Enthüllung präsentierten Metzger Otto Gollerthan seine Buga-Grillwurst und die Bäckerei Mitterer ihr Buga-Brot. Grill-Wurst und Brot sind nach speziellen Rezepten hergestellt. Beide Betriebe legen Wert auf Zutaten aus regionaler Produktion. Am Marktplatz freuten sich viele Passanten über die Einladung.

Ab sofort sind die Würste in Gollerthan-Filialen und Edeka-Läden, die Brote bei Mitterer und Härdtner-Bäckereien zu kaufen. Pro verkauftem Laib Brot und pro verkauftem Kilogramm Wurst führen die Kooperationspartner einen Betrag an die Buga ab, der dem Bau eines Spielplatzes auf dem Gelände zugutekommt. kra/red

 

Hintergrund: Buga

Seit dem Spatenstich im November 2013, mit dem das Baugrundmanagement auf der ehemaligen innerstädtischen Gewerbebrache begonnen hat, sind 400.000 Kubikmeter Erde bewegt worden. Drei Viertel davon wurden auf dem Gelände wieder verbaut, vor allem im Seepark mit Lärmschutzwall, der das Gelände zum Kanalhafen hin abgrenzt. Er ist als grüner, mit Bäumen bewachsener Teppich schon jetzt ein Blickfang auf dem Gelände, dessen Architektur weitgehend fertiggestellt ist.

Am Neckarufer werden die Park- und Auenlandschaften gestaltet. In Kürze beginnt das Einsetzen des etwa 600 Meter langen Holzstegs im Bereich des Neckarhabitat im Wohlgelegen. Auf ihm können die Besucher während der Bundesgartenschau und auch danach eine neu geschaffene Atmosphäre am Wasser genießen.

Auch im Neckaruferpark im Neckarbogen sind die Erdarbeiten in vollem Gange. Nachdem die alte Bleichinselbrücke abgerissen worden ist, entsteht nun ein barrierefreier Zugang zu der terrassierten Parklandschaft. Noch verläuft ein Abschnitt der B39, die Kalistraße, am Neckar entlang über das Buga-Gelände. Erst nach deren Rückbau im nächsten Jahr kann dann der Neckaruferpark vollendet werden.

Kräne zeugen seit Anfang des Monats vom Baustart der Stadtausstellung Neckarbogen, wo in den nächsten zwei Jahren 22 Grundstücke bebaut werden. „Wir liegen gut im Zeitplan“, fasst Faas zusammen. „Zwei milde Winter haben es möglich gemacht, die Arbeiten gut fortführen zu können.“ red

 

 

Nach oben  Nach oben