Deutsches 1:2 gegen Japan: Alles im Griff – auf dem sinkenden Schiff

  
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Vorne die Tore nicht gemacht, hinten anfällig: Beim deutschen WM-Auftakt war alles wie gehabt, findet unser Autor.

Wieso hätte es diesmal anders sein sollen? Deutschland hat beim ersten WM-Auftritt vorne die Tore nicht gemacht und war hinten anfällig, vor allem in den Schlussminuten, ließ in den entscheidenden Momenten das Selbstvertrauen vermissen. So ist es mehr oder weniger seit der WM 2018, so ist es schon das gesamte Fußball-Jahr 2022.


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Waren vier, fünf Trainingseinheiten zu wenig, um in Katar zur germanischen Stärke, also in den Turniermodus zu finden? War das Theater um die „One Love“-Binde vor dem Spiel zu viel? Völlig irrelevant, zumal die Mannschaft in der ersten Halbzeit tatsächlich eine Art Alles-im-Griff-Mentalität zeigte – alles im Griff, auf dem sinkenden Schiff.

Die deutsche Nationalmannschaft hat schon in der zweiten Vorrundenpartie am Sonntag ein Endspiel. Gegen den Turniermitfavoriten Spanien. Jetzt kann Bundestrainer Hansi Flick zeigen, wie gut er sein Team aufrichten kann. Noch ist für Deutschland alles drin. Theoretisch sogar der fünfte Stern, der Titel. Aber wieso sollte es diesmal doch noch so kommen?

 

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