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London (dpa)
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China erlebt Einbruch - Briten überraschend in Front

  
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Mitfavorit China hat zum Auftakt der olympischen Turn-Wettbewerbe einen Einbruch erlebt.

Der Brite Sam Oldham zeigt sein Können an den Ringen. Foto: Rolf Vennenbernd
Der Brite Sam Oldham zeigt sein Können an den Ringen. Foto: Rolf Vennenbernd

Nach dem ersten von drei Durchgängen musste der Olympiasieger von Peking nach unvorstellbaren Fehlerserien mit 269,985 Punkten den stark auftrumpfenden Briten (272,420), die von 14 000 Zuschauern in der North Greenwich Arena begeistert gefeiert wurden, den Vortritt lassen.

Auf die nächsten Ränge kamen Frankreich und Südkorea. Auch im Vierkampf hatten im Zwischenklassement in Kristian Thomas (90,256) und Daniel Purvis (89,199) zwei Briten die Nase vorn.

Die durch den verletzungsbedingten Ausfall von Teng Haibin geschwächte Riege aus China stellte sich bei weitem nicht so stark vor wie beim WM-Titelgewinn im vergangenen Oktober. Ersatzmann Guo Weiyang war nahezu ein Totalausfall, und auch so erfahrene Athleten wie Olympiasieger Zou Kai oder Zhang Chenglong turnten nicht ohne Fehler.

Selbst an ihrem Spezialgerät Reck mussten die beiden Bestplatzierten der WM dem Niederländer Epke Zonderland in der Zwischenwertung den Vortritt lassen. Der Europameister von Berlin kam mit der schwierigsten Übung (Ausgang 7,5) auf 15,966 Punkte und übernahm die Führung am Königsgerät. Die deutschen Turner um Fabian Hambüchen und Philipp Boy starten erst in der letzten Gruppe.

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