Stimme+
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

VfB Eppingen trennt sich von Gerd Doll

  
Erfolgreich kopiert!

Am Tag der Einheit war Schluss mit der Zusammenarbeit: Gestern Abend trennte sich Fußball-Verbandsligist VfB Eppingen von seinem Trainer Gerd Doll.

„Die Tabelle lügt nicht. Wir sind Letzter. Drei Punkte aus sieben Spiele - das ist einfach zu wenig“, begründete VfB-Vorsitzender Axel Muth die Entlassung Gerd Dolls. Man habe in den vergangenen drei Tagen „lang und breit diskutiert“ und beraten, wie es weiter gehen soll. Nun sei man zum Entschluss gekommen, zu handeln. „Die Entscheidung ist einstimmig ausgefallen, nach einer Aussprache im Vorstand, dem neben mir, Steffen Häffner und Jürgen Wild angehört.“

Muth, der Doll eine Woche zuvor noch das Vertrauen ausgesprochen hatte, war vor allem über den Auftritt bei der 1:7-Niederlage gegen die TSG Weinheim entsetzt. Nach dem Ausgleich zum 1:1 sei das Team auseinander gefallen. „Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt: Sie muss nicht gewinnen. Aber sie muss kämpfen. Das hat sie nur in den ersten 20 Minuten getan.“

Wie es nun weitergeht? Bis auf weiteres wird Torwarttrainer Lothar Berneker als Interimstrainer den Tabellenletzten der Fußball-Verbandsliga Nordbaden betreuen. Einen Schnellschuss in der Trainersuche will sich der VfB nicht erlauben. Man werde nichts übers Knie brechen. „Namen von potenziellen neuen Trainern kann ich nicht nennen, weil wir mit niemandem gesprochen haben“, sagte Muth und kündigte weitere Umstrukturierungen an. So trat gestern Abend mit sofortiger Bernd Mäckel als Spielleiter zurück. Mäckel sehe sein Wirken eng mit dem des Trainers verbunden, hieß es in einer Pressemitteilung. Die neue sportliche Leitung übernehmen Oliver Spieß, Steffen Häffner und Lothar Berneker. (esc)

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben