Wiedemann verpasst Ironman auf Hawaii

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Zweitschnellste Zeitseiner Karriere

M. Wiedemann
          Foto:privat
M. Wiedemann Foto:privat

Triathlon - Beim einzigen Ironman in Skandinavien wollte sich Markus Wiedemann für die Ironman-WM auf Hawaii am 13. Oktober qualifizieren. Doch dieses Unterfangen scheiterte, obwohl der Hohenloher die zweitschnellste Zeit seiner Karriere schwamm, fuhr und lief.

9:16,16 Stunden brauchte Markus Wiedemann für den Wettkampf im schwedischen Kalmar. Nur einmal in seiner Karriere war der Künzelsauer schneller − 2002 in der hessischen Bankenmetropole Frankfurt: damals benötigte er für die 3,8 Kilometer Schwimmen, die 180 Kilometer auf dem Rad und die 42,195 Kilometer lange Marathonstrecke zum Abschluss neun Minuten weniger.

Hohes Niveau "Das Leistungsniveau wird von Jahr zu Jahr höher. Die Qualifikation für Hawaii folglich immer schwieriger", erklärte Wiedemann. Dennoch war er mit seinem Wettkampf − vor allem in Anbetracht der Umstände − zufrieden.

Erst im November 2011 beendete der Künzelsauer eine zweijährige Verletzungspause. Der Einstieg ins Training war behutsam. Seit acht Monaten trainiert Wiedemann nun wieder intensiv. Für die Ausdauerdisziplin schlechthin ein kurzer Zeitraum. Höhepunkt in Schweden war die Radstrecke. Auf den 180 Kilometern wurde die sechs Kilometer lange Öland-Brücke überquert, die das schwedische Festland mit der Insel Öland verbindet. Normalerweise ist sie für den Radverkehr gesperrt.

Platz 18 Mit einer Radzeit von 4:57 Stunden war Wiedemann zufrieden − das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36,5 Kilometern pro Stunde. Beim Schwimmen − Wiedemanns Spezialdisziplin − lief es noch besser. 52:44 Minuten bedeuteten nach dem Verlassen des Wassers Platz 19 im gesamten Feld.

Bis ins Ziel büßte der Hohenloher in der Gesamtwertung Plätze ein, in seiner Altersklasse (AK 35-39) belegte er letztlich Platz 18. Damit war die Qualifikation für Hawaii trotz der starken Zeit deutlich verpasst. Nur die bestens sechs Sportler dieser Altersklasse konnten sich für die WM auf der Vulkaninsel qualifizieren.

Der Traum von der siebten Teilnahme im Triathlon-Mekka bleibt also vorerst unerfüllt. Was bleibt, ist das Gefühl, einen guten Wettkampf unter optimalen Bedingungen absolviert zu haben. red

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