SV Sinsheim macht es spannend

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Volleyball - Das war knapp: Mit 3:2 (25:22, 20:25, 25:7, 25:27, 17:15) gewann der SV Sinsheim am Mittwochabend das Kellerduell der Volleyball-Bundesliga beim VCO Berlin. Drei Matchbälle hatten die Kraichgauerinnen für ihren zweiten Saisonsieg benötigt und 115 Minuten.

Von unserem Mitarbeiter Siegfried Kahl

Puh, das ist gerade noch mal gut gegangen: Der SV Sinsheim behielt im Kellerduell beim VCO Berlin mit 3:2 die Oberhand.Foto: Klaus Krüger
Puh, das ist gerade noch mal gut gegangen: Der SV Sinsheim behielt im Kellerduell beim VCO Berlin mit 3:2 die Oberhand.Foto: Klaus Krüger

Volleyball - Das war knapp: Mit 3:2 (25:22, 20:25, 25:7, 25:27, 17:15) gewann der SV Sinsheim am Mittwochabend das Kellerduell der Volleyball-Bundesliga beim VCO Berlin. Drei Matchbälle hatten die Kraichgauerinnen für ihren zweiten Saisonsieg benötigt und 115 Minuten. Das Trainerteam Stefan Bräuer /Peter Lember konnten aufatmen.

Erleichterung

"Wir haben zwei Punkte geholt und zwei Sätze guten Volleyball gespielt", sagte Bräuer und meinte: "Wir sind eben noch nicht in allen Mannschaftsteilen so stabil, dass wir über die komplette Distanz Vollgas geben können."

Ein gewonnener erster Satz hatte nicht die nötige Ruhe ins Spiel gebracht. Während der VCO Berlin unbekümmert aufspielen konnte, lastete beim SV Sinsheim schon ein "Gewinnenmüssen" auf den Schultern. Der VCO konnte mit dem zweiten Satz ausgleichen und die Partie ausgeglichen gestalten, auch andere Teams kamen gegen den Nachwuchs des deutschen Volleyballverbandes bereits ins Straucheln.

Stefan Bräuer gewährte allen Spielerinnen Einsatzzeiten, begann ohne die Youngsters Rebekka Schäperklaus und Ann-Christin Quade sowie Marisa Field und brachte dafür Tammy Mahon und Luise Mauersberger über vier Sätze. Auch Martina Jakubová war nach ihrer Grippe spielbereit. Im dritten Durchgang wirbelten die Kraichgauerinnen nach Belieben, nach nur 18 Spielminuten hatte Katharina Stauß ihre Angreiferinnen im Zuspiel perfekt bedient − und ein deutlicher Satzgewinn stand mit 25:7 zu Buche.

Wer glaubte, die Messe sei nun gelesen, sah sich dann aber eines Besseren belehrt. "Es greifen noch nicht alle Mechanismen, und wenn irgendwo ein Zahnrad nicht im Takt läuft, kommt das gesamte Getriebe ins Rattern", sagte Bräuer zum vierten Satz, in dem die Sinsheimerinnen einen 7:16-Rückstand egalisiert und beim 24:23 sogar den ersten Matchball hatten. Doch der VCO gab nicht auf, nutzte seine Chancen und erzwang den Entscheidungssatz.

Wertvoll

Nora Götz, nach dem Spiel als wertvollste Sinsheimerin ausgezeichnet, und Rebekka Schäperklaus holten im Tiebreak wichtige Punkte. "Am Ende hat unser Teamgeist die nötigen Impulse gegeben. Alle haben an einem Strang gezogen und das Ding geschaukelt", erklärte Stefan Bräuer. Der SVS-Coach schnaufte nach der Partie einmal kurz durch, dann ging der Blick schon weiter in Richtung Wochenende. Die Reise geht weiter und endet in dieser Woche mit der Partie beim VT Aurubis Hamburg.

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