KKS Hüffenhardt gibt Hoffnung nicht auf

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Bogenschiessen - Er würde ja liebend gerne selbst die Pfeile schießen. Doch zurzeit geht das nicht. Achim Noack hat sich bei einem Arbeitsunfall die Sehne eines Fingers an der rechten Hand gerissen. Der Routinier fehlt der Mannschaft. Man sieht es an der Tabelle.

Achim NoackFoto: Archiv/Krüger
Achim NoackFoto: Archiv/Krüger

Bogenschiessen - Er würde ja liebend gerne selbst die Pfeile schießen. Doch zurzeit geht das nicht. Achim Noack hat sich bei einem Arbeitsunfall die Sehne eines Fingers an der rechten Hand gerissen. Und wer eine gerissene Sehne hat, kann auch nicht die Sehne eines Rercuvebogens spannen. "Achim fällt ein paar Wochen aus", sagt seine Mutter Renate Noack, die Abteilungsleiterin des KKS Hüffenhardt ist.

Verlust

Achim Noack, der Routinier, fehlt der Mannschaft. Man sieht es an der Tabelle. Nach zwei von vier Wertungskämpfen ist der KKS Schlusslicht der badischen Recurvebogen-Landesliga. Beim zweiten Wettkampf in Karlsruhe-Hohenwettersbach konnten die Schützen aus dem Kraichgau aus sieben Matches nur einen Punkt holen − beim 197:197-Unentschieden gegen den SSV Baiertal. Die anderen sechs Begegnungen gingen mehr oder weniger deutlich verloren.

"Es war klar, dass es schwierig wird ohne Achim", sagt Renate Noack. Beim Wettschießen in der Lustgartenhalle in Hohenwettersbach geriet der KKS von Anfang an ins Hintertreffen. Im ersten Match gegen den BSC Heidelberg hatte er klar mit 177:210 das Nachsehen, es folgten Niederlagen gegen den SV Wiesental (195:210), die SG 1450 Pforzheim (185:199) und die SG Seckenheim (178:204). Nach der Pause musste man sich dem 1. BC Karlsruhe II mit 183:191 und der SSG Vogel Östringen II mit 198:212 geschlagen geben. Erst im letzten Match gab es dann mit dem 197:197 gegen den SSV Baiertal den ersten Punkt − ein Achtungserfolg für die junge KKS-Mannschaft, die mit Thomas Rohland, Laura Noack, Alisa Zimmermann und Kerstin Gutte antrat. Für Zimmermann war es erst der zweite Wettkampf in der ersten Mannschaft, für Gutte der erste.

Punktverlust

Mit 7:21 Punkten belegt der KKS Hüffenhardt den letzten Platz in der Landesliga − hinter Karlsruhe II (8:20) und Baiertal (9:19). Renate Noack wurmt diese Zwischenbilanz und gibt sich selbst ein bisschen die Schuld daran: "Wenn ich nicht einen Fehler gemacht hätte, hätten wir zwei Punkte mehr − und wären nicht Letzter", sagt sie und verweist auf den ersten Wertungskampf in Baiertal. Noack hatte bei der Startaufstellung eine falsche Nummer angegeben − ein Formfehler mit Folgen. Einer der vier Siege wurde annulliert und in eine Niederlage umgewandelt. "Ich habe da schon ein schlechtes Gewissen, mich ärgert das − auch wenn ich nicht die Erste bin, der so etwas passiert ist. Das gab es auch mal in der Regionalliga", sagt Renate Noack.

Den nächsten Wettkampf bestreitet der KKS Hüffenhardt im neuen Jahr − am Sonntag, 13. Januar, in Östringen. Vielleicht ist dann auch Achim Noack wieder dabei. Die Mannschaft jedenfalls wird alles versuchen, um den Klassenerhalt zu packen. "Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir geben nicht auf. Notfalls gehen wir halt in die Relegation", sagt Renate Noack. esc

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