Der Neue in der Mannschaft
Tobias Leu liebt das Laufen und engagiert sich für die Sporttalente der Region

Schlüssig Auch Hoffenheim reizt ihn. Seit er einen Vortrag von Jochen A. Rotthaus, dem Geschäftsführer von 1899, dessen Ideen und sein Konzept gehört hat. So schlüssig. So begeisternd. So fesselnd. Seither geht Tobias Leu ins Stadion. Erst nach Hoffenheim. Dann nach Mannheim. Bald nach Sinsheim. Ist kein Fußball, hat Tobias Leu Zeit zum Skifahren. Immer wieder zieht es ihn mit seiner Frau nach Leogang. Das ist wie Heimkommen. Mehr als 20 Jahre lang hat Leu Handball gespielt. In Sillenbuch, in Neckartenzlingen - „bis die Spielzeiten in einem ungesunden Verhältnis zu den Verletzungen standen“. Das war 1999.
Zahlen Tobias Leu ist eine gute Wahl für die Sporthilfe Unterland. Eine sehr gute. Nicht nur, weil Zahlen sein Metier sind. „Jeder kennt Demba Ba oder Obasi, doch sie spielen in der Sporthilfe keine Rolle“, sagt Leu, „wir fördern Athleten, die noch unbekannt sind und trotzdem Höchstleistungen bringen. Auch in Sportarten, die nicht so sehr im Rampenlicht stehen. Die Sporthilfe hilft Menschen.“
Auch das neue Punktesystem, das die Basis für die Ausschüttung liefert, überzeugt Tobias Leu - nicht nur, weil die Sporthilfe beim Fest des Sports am 5. Februar im Redblue Heilbronn die Rekordsumme von mehr als 55 000 Euro verteilt. Der Schatzmeister der Wirtschaftsjunioren sagt: „Das Punktesystem ist transparent und beugt dem Vorwurf der Vetterleswirtschaft vor.“
Die Mehrarbeit, die auf den Sportsfreund wartet, schreckt ihn nicht. Dienstlich ist er für 150 Mitarbeiter verantwortlich. „Da ist immer irgendwas“, sagt Tobias Leu. Er kann gut verarbeiten. Dank seiner Laufleidenschaft. Wenn es mit dem Abschalten mal nicht so hinhaut, gibt es immer noch die CD. Dann gibt es ordentlich Musik auf die Ohren, und schon läuft Leu im Rhythmus des Schlagzeugers. Eine andere Art, den Alltag zu vergessen, ist der Motorsport. Tobias Leu hat ein Herz für Mercedes. Ob Formel 1 oder DTM, „ich schaue so lange, bis der Mercedes ausfällt“, sagt Leu und lacht. Er hat schon schlimmere Zeiten erlebt als die WM-Saison seines Lieblings Lewis Hamilton.
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