Der Pokal kommt Blumenschein gerade recht
Vor dem Endspurt in der Oberliga kommt es für den Tabellenführer TSB Horkheim im württembergischen Verbandspokal zu einem Härtetest

HANDBALL - Vor dem Endspurt in der Oberliga kommt es für den Tabellenführer TSB Horkheim im württembergischen Verbandspokal zu einem Härtetest. In der für Ostermontag in Metzingen angesetzten Endrunde der besten Vier bekommt er es mit den Regionalligisten TV Neuhausen/Erms, TSG Söflingen und VfL Waiblingen zu tun.
Nicht ungelegen „Wir hatten es in der Liga zuletzt mit den hinteren Clubs zu tun, da ist es für uns gut, jetzt mal starke Gegner zu haben, so dass die Jungs richtig fighten müssen“, kommt Trainer Volker Blumenschein (Foto: Veigel) der Pokal gar nicht so ungelegen. Wobei es nicht nur ums Mitspielen geht. „Wir sind zwar Außenseiter, wollen aber mindestens den dritten Platz erreichen.“ Das würde reichen, um in der nächsten Saison am deutschen Pokalwettbewerb teilzunehmen. Der TSB Horkheim hat 2000 den Pokal gewonnen und war ein Jahr später wurde er Zweiter. 2006 erreichte er ebenfalls die Endrunde, wurde in Söflingen aber nur Vierter.
Im Halbfinale (12.45 Uhr) treffen die Horkheimer auf den VfL Waiblingen. Das ist der von den drei beteiligten Drittligisten derzeit am schlechtesten platzierte Club. Als Elfter der Tabelle braucht das vom ehemaligen Horkheimer Trainer Thomas Kibele trainierte Team noch ein paar Punkte, um auch nächste Saison in der Regionalliga mitspielen zu können. „Da ist alls drin“, sagt Blumenschein, der über schnelle Gegenstöße zum Erfolg kommen will, und dazu gehört eine hart arbeitende Abwehr.
Gebeutelt Waiblingen war in der Vorrunde vom Pech gebeutelt, denn es gab etliche Langzeitverletzte. Ein so starker Mann wie Mirko Henel hat erst acht von 28 Spielen absolviert. Und schon im Oktober verließ der Torjäger Dumitru den Club, die Dollars in Dubai lockten. „Das war gar nicht gut für uns, denn er ist nicht zu ersetzen“, sagt Kibele. Zu seinen Besten zählen Leute wie Sven Scheerschmidt, Miko Koskue und der Ex-Horkheimer Markus Bögner. Er machte zuletzt beim wichtigen 29:28 in Bayreuth acht Tore, die Rückrundenbilanz wurde auf 14:10 Punkte geschraubt.
Der Verlierer dieser Partie trifft um 15.15 Uhr auf den Verlierer des zweiten Halbfinals zwischen Gastgeber TV Neuhausen/Erms (Tabellenzweiter) und TSG Söflingen (Siebter). Sollte der TSB Horkheim gewinnen, würde die Mannschaft im Finale (17 Uhr) auf den Sieger treffen.
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