Anlaufstation für neue Ideen

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Verein zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit gegründet

Von Stefanie Pfäffle
Senioren und Kinder treffen im Haus der Generationen oft aufeinander. Alt und Jung weiter miteinander zu verbinden, ist das Ziel des neuen Vereins.Foto: Archiv/Krezer
Senioren und Kinder treffen im Haus der Generationen oft aufeinander. Alt und Jung weiter miteinander zu verbinden, ist das Ziel des neuen Vereins.Foto: Archiv/Krezer

Untergruppenbach - Generationen verbinden - dieser Gedanke durchdringt Untergruppenbach schon seit mehreren Jahren. Das Haus der Generationen kombiniert Kindertagesstätte und Pflegeheim, es gibt Berufswegepaten, Patenomas und viele weitere Aktionen. Jetzt wurde der „Verein zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit Untergruppenbach“ gegründet. Er soll die Angebote koordinieren, verbinden und gleichzeitig Anlaufstation und Nährboden für neue Ideen sein.

„Ich bin überzeugt, dass die Generationenverbindung gerade von Menschen, die nicht verwandt sind, segensreich für alle ist, und die Zukunft unserer Gemeinde in den nächsten Jahren wesentlich und positiv beeinflussen wird“, ist sich Bürgermeister Joachim Weller sicher. Deswegen soll die Arbeit nicht auf das Haus der Generationen beschränkt werden, sondern für die ganze Gemeinde offen stehen.

Förderung Bereits im Vorfeld war die Satzung des zu gründenden Vereins mit dem Finanzamt abgesprochen worden, um die Gemeinnützigkeit zu sichern. Als Zweck wurde sehr allgemein die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, der Erziehung und Bildung, sowie die Förderung bürgerschaftlichen Engagements festgeschrieben. „Ich finde, das ist eine unterstützenswerte Sache in unserer Gemeinde“, betont Silvia Koniczek, eine der 35 Gründungsmitglieder. „Vielleicht ist die Vereinsgründung jetzt noch eine Initialzündung für viele, sich auch zu engagieren.“

Mitgliedsbeitrag Nach Diskussion legte die Versammlung den Mitgliedsbeitrag auf zehn Euro fest. Ein eingeschobenes „mindestens“ wurde von der Mehrheit abgelehnt. „Es soll doch niemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn er nur zehn Euro gibt“, meinte auch der evangelische Pfarrer Wolfgang Altvater. Wer mehr geben möchte, könne dies ja über eine Spende tun.

Der wichtigste Part des Abends war die Wahl des ersten Vorstandes. Christiane Fetter-Löw (47) wurde für zwei Jahre zur Vorsitzenden gewählt. „Ich finde generationsübergreifende Arbeit sehr spannend und bin mit Freude dabei“, erklärte die dreifache Mutter.

Vorantreiben Vizevorsitzender ist Ingo Pauli (64), Schatzmeisterin Luzie Gemmrich (65) und Schriftführerin Claudia Alt (47). Alt ist die stellvertretenden Heimleiterin des Seniorenzentrums. „Ich lebe dieses Projekt jeden Tag mit, und es gibt noch viele Sachen, die ich in Zusammenarbeit mit den Untergruppenbachern gerne vorantreiben möchte.“ Zu Beisitzern wurden Lopetra Möhle (46) und Siegfried Kabisch (71) gewählt.

Bürgermeister Joachim Weller hat bereits einige neue Ideen. „Pa- tenenkel als Parallele zu den Paten- omas zum Beispiel. Und gerade läuft etwas an, um über Technik auch Senioren mit Kindern zu verbinden“, erzählt er.

Die neue Vorsitzende Fetter-Löw ergänzt: „Es wird sich auch weiterentwickeln, wenn wir Menschen mit bestimmten Begabungen finden.“

Der frisch gewählte Vorstand (von links): Lopetra Möhle, Ingo Pauli, Claudia Alt, Luzie Gemmrich, Christiane Fetter-Löw und Siegfried Kabisch.Foto: Stefanie Pfäffle
Der frisch gewählte Vorstand (von links): Lopetra Möhle, Ingo Pauli, Claudia Alt, Luzie Gemmrich, Christiane Fetter-Löw und Siegfried Kabisch.Foto: Stefanie Pfäffle
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