Jubiläum neu besiegelt − Stein als Symbol für die Freundschaft aufgestellt
"Es gibt Momente, die einen rühren.

"Es gibt Momente, die einen rühren." So beschreibt der Talheimer Bürgermeister Rainer Gräßle am Sonntagvormittag die feierliche Zeremonie, bei der die Erneuerung des Partnerschaftsvertrages von Talheim und Soultzmatt-Wintzfelden unterzeichnet und ein Partnerschaftsstein mitten auf dem Rathausplatz enthüllt wird.
Auch der französische Bürgermeister Jean-Paul Diringer ist sichtlich bewegt. Längst zu Freunden geworden, sprechen die beiden von einem "ganz wesentlichen, besonderen historischen Moment". Dann bekräftigen beide mit ihren Unterschriften die Erneuerung der Partnerschaft. Auch der Sonntag am Jubiläumsfestwochenende läuft ganz nach Wunsch. Hans Köhler, der zusammen mit Martin Happel seit gut einem Jahr im Partnerschaftsausschuss das Jubiläum vorbereitet hat, ist glücklich: " Es konnte nicht besser laufen. Auch das Wetter passt wunderbar." Nach dem ökumenischen Festgottesdienst, bei dem Martin Happel die Predigt aus dem Stand ins Französische übersetzt hatte, sperrt die Feuerwehr kurzzeitig die Bergstraße.
Viel Lob ernten Hans Köhler und Martin Happel für den gelungenen Partnerschaftsstein: der Sockel aus einem Muschelkalkblock des Talheimer Steinbruchs, oben drauf ein feiner Rotsandstein aus den Vogesen, versehen mit einem Fenster. "Es bricht symbolisch die Grenze, die uns trennt und lässt uns von der einen zur anderen Seite blicken", so Happel. In Soultzmatt gibt’s bald ein Pendant. Vorerst hält ein kleines Modell für die Heimreise her. kiw
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