Erweiterte Entwässerung des Sportplatzes soll Staunässe ableiten
Der Rasensportplatz Kirschenwiesen in Abstatt weist seit einiger Zeit stark durchnässte Flächen auf. Diese nehmen immer mehr zu.

Der Rasensportplatz Kirschenwiesen in Abstatt weist seit einiger Zeit stark durchnässte Flächen auf. Diese nehmen immer mehr zu. Bis jetzt befindet sich das aufgestaute Wasser noch außerhalb des Spielfeldes.
Aufgetaucht ist das Problem ganz unvermittelt nach diesem Sommer. Um einer Beschädigung des Spielfeldes vorzubeugen, will die Gemeindeverwaltung jetzt handeln. Sie wird die Drainageanlage erweitern lassen.
Entsprechende Maßnahmen dazu hat der Gemeinderat am Dienstagabend diskutiert und beschlossen. Das Gremium entschied, dass die Firma Fleischhacker aus Würzburg für 32 000 Euro die notwendigen Arbeiten durchführt. Dieses Unternehmen hatte den Sportplatz auch angelegt.
Das Problem tritt an der Nord- und Ostseite der Sportfläche auf. Östlich war ursprünglich eine Laufbahn vorgesehen, berichtete Karl-Heinz Lang vom Planungsbüro Rauschmaier in Bietigheim-Bissingen. In diesem Bereich sei keine Entwässerung vorhanden.
Bekannt war bereits beim Bau, dass von Süden her Wasser kommt. "Doch es ist mir schleierhaft, warum gerade an diesen Stellen Wasser angesaugt wird." Zu sehen seien kleine Erdhäufchen. Die Regenwürmer kommen laut Lang selbst an schönen Tagen an die Erdoberfläche. Ihnen ist es zu nass.
Das dortige Feuchtgebiet sei bekannt, sagte Gemeinderat Martin Rieschl. "Die Finnenbahn in diesem Bereich ist immer nass", so der CDU-Bürgervertreter.
Die Sanierungsmaßnahme ist für den Winter vorgesehen. Der Boden muss ausgefräst werden. Das funktioniert am besten, wenn es gefroren ist. Im Frühjahr soll dann wieder Gras eingesät werden.
Den Abstatter Gemeinderäten war es wichtig, dass das Spielfeld nicht beschädigt wird. "Das Spielfeld wird bei der Sanierung nicht betreten", sicherte Lang zu. knö
Stimme.de