Gratissekt und gute Stimmung

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16. Weinfest der Eschenauer Weingärtner - Besuch ist Tradition für alle Obersulmer

Von Gustav Döttling
Trotz mäßigen Wetters hatte das Eschenauer Weinfest viele Besucher aus nah und fern. Dabei ist Tradition, dass die Weinfestbesucher von den Weingärtnern mit einem Glas Gratissekt begrüßt werden. (Foto: Gustav Döttling)
Trotz mäßigen Wetters hatte das Eschenauer Weinfest viele Besucher aus nah und fern. Dabei ist Tradition, dass die Weinfestbesucher von den Weingärtnern mit einem Glas Gratissekt begrüßt werden. (Foto: Gustav Döttling)

Von Gustav Döttling

Zwischen Rathaus und Weingärtnergenossenschaft hießen Ortsvorsteherin Suse Diehl, die württembergische Weinprinzessin Tanja Kircher aus Löwenstein, Bürgermeister Harry Murso und WG-Geschäftsführer Hubert Laukhuf rund 200 Festbesucher willkommen.

„Das Eschenauer Weinfest ist ein gemütliches heimeliges Weinfest“, lud Suse Diehl dazu ein, mit den „paradiesischen“ Eschenauer Weinen die Hektik des Alltags zu vergessen. Ein „Heimspiel“ hatte die württembergische Weinprinzessin Tanja Kircher aus Löwenstein, die in Eschenau als Bankangestellte arbeitet. „Hier findet jeder einen Wein, von dem er sich gerne verführen lassen möchte“, lobte die Weinprinzessin zum Festauftakt die leichten Sommerweine und gehaltvollen Roten vom Eschenauer Paradies. Sie gestand, selbst ein Fan der Eschenauer Weine zu sein.

„Das Weinfest ist ein inzwischen zur guten Tradition gewordenes Fest für alle Obersulmer“, freute sich Bürgermeister Harry Murso mit den Veranstaltern über die zahlreichen Besucher. „Stoßen sie mit uns auf ein fröhliches Fest an“, forderte Hubert Laukhuf die Eröffnungsgäste auf und dankte seinen fleißigen Helfern und den Landfrauen.

Die hatten für den Sonntagnachmittagskaffee über 50 Kuchen und Torten gebacken. „Noch heute Morgen habe ich Stoßgebete gen Himmel geschickt, dass das Wetter halten möge“, verriet der WG-Geschäftsführer. Seine Gebete wurden zumindest für die ersten Feststunden erhört. So konnte Manfred Frech in seinem Mercedes-Oldtimer-Cabrio mit Weinprinzessin, Ortsvorsteherin, dem WG-Geschäftsführer und Sabrina Hohl, Tochter des Weinbaupräsidenten, zur traditionellen Paradiesrundfahrt starten.

Nach den Kayberg-Musikanten sorgte das „Duo Sunset“ für die Unterhaltung. Bis weit nach Mitternacht genossen einige Festgäste am Samstag die Atmosphäre. „Ein tolles Fest“, fand Reinhold Gurr aus Donaueschingen, der den Aufenthalt beim Eschenauer Bäsle gleich zum Weinfestbesuch nutzte. „Und die Preise sind auch gut“, ergänzte Hans Zimmermann aus Wüstenrot. Auf einer Hüpfburg und beim elektrischen Zügle zum Mitfahren, fanden Kinder ihr Vergnügen. Am Sonntag luden außerdem sechs Obersulmer Künstlerinnen zur Kunstausstellung mit Aquarellen, Plastiken und Acrylbildern ins Eschenauer Rathauses ein.

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