Traumhochzeit unter einer alten Linde

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Offenau/Bad Rappenau - Ein weißes Schloss, weiße Blumengebinde und weiße Schäfchenwolken am blauen Himmel: Schöner hätte sich das Traut-euch-Paar 2010 seinen Hochzeitstag wohl nicht wünschen können. "Einfach genial", strahlte die Braut nach der freien Trauung vor dem Bad Rappenauer Wasserschloss.

Von Stephanie Günzler

Offenau/Bad Rappenau - Ein weißes Schloss, weiße Blumengebinde und weiße Schäfchenwolken am blauen Himmel: Schöner hätte sich das Traut-euch-Paar 2010 seinen Hochzeitstag wohl nicht wünschen können. "Einfach genial", strahlte die Braut nach der freien Trauung vor dem Bad Rappenauer Wasserschloss am vergangenen Samstag.

Ein Moment des vollkommenen Glücks: Michael Hofmann steckt seiner Braut Marion den Ring an.
Ein Moment des vollkommenen Glücks: Michael Hofmann steckt seiner Braut Marion den Ring an.
120 Gäste verfolgten bei Sommersonne die von Gesang begleitete Zeremonie. Schon als Marion und Michael Hofmann aus dem glänzend-schwarzen Hochzeitsporsche stiegen, ertönte der erste Applaus, klickten die Kameras und flossen die ersten Freudentränen. Unter einer alten Linde sitzend, lauschten die beiden Offenauer der Trauansprache von Jörg Staudenmaier aus Leingarten, der als pensionierter Standesbeamter als Redner bei den immer beliebter werdenden freien Trauungen auftritt.

Mit sehr persönlichen Worten wurde das Brautpaar im Stand der Ehe willkommen geheißen und an die Anfänge seiner Liebe erinnert: "Nein, nein, wir sind nur Freunde", hätten die beiden, die sich schon fast ihr ganzes Leben lang kennen, immer wieder beteuert. Doch Freunde und Familie wussten schon lange: Aus denen wird irgendwann ein Paar. Bis die beiden das auch eingesehen hatten, musste Michael den Heimatort Offenau erst verlassen − sein Job führte ihn nach Köln. "Vor allem Marion hat dann festgestellt, wie sehr Michael ihr fehlt." Ein Satz, der auf der Hochzeit in allen Reihen wissendes Kopfnicken auslöste.

Rosen und Eckfahnen in die Luft: Nach der Trauung stehen die Fußballkameraden Spalier.Fotos: Andreas Veigel
Rosen und Eckfahnen in die Luft: Nach der Trauung stehen die Fußballkameraden Spalier.Fotos: Andreas Veigel
"Die Kunst zu lieben, besteht vor allem darin, sich nahe zu sein, ohne sich nahe zu treten, sich täglich zu sehen, ohne alltäglich zu werden, eins zu werden und doch zwei zu bleiben", diesen nicht biblischen Trauspruch hatten sich Marion und Michael Hofmann ausgesucht, die ihre Hochzeit vor allem romantisch, aber auch locker und fröhlich gestalteten − Blasmusik, rote Luftballons und ein Spalier der Fußballkameraden des TSV Heinsheim und der TG Offenau gehörten da ebenfalls dazu. Wie lange die Feier im Wasserschloss dauerte, ist nicht überliefert. Bis es am Dienstag auf Hochzeitsreise in die USA geht, bleibt aber auf jeden Fall noch eine kleine Verschnaufpause.

>>Traut-euch-Aktion: Berwerbervideos und -porträts

 

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